Kreis Tübingen

DLRG warnt vor dem Betreten der Eisflächen

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft weist auf die Gefahren bei dünnem Eis hin.

13.01.2021

Von ST

Still liegt er da, und wenn es nachts kalt bleibt, wächst die Eisschicht auf ihm weiter: der See im Anlagenpark. Auch auf Baggerseen in der Umgebung Tübingens bildet sich nachts eine dünne Eisschicht, was die Neckar-Alb-Rettungsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zum Anlass nimmt, auf die Gefahren bei Eisbildung auf öffentlichen Gewässern hinzuweisen. Denn: „Die vermeintliche Idylle ist trügerisch“, schreiben die Lebensretter. Deshalb warnt die DLRG vor dem Betreten aller Eisflächen – auch wenn sie „eine Versuchung für Spaziergänger und Sportbegeisterte“ darstellten. Eisflächen dürften erst nach einer behördlichen Freigabe betreten werden, so die DLRG. Diese Behörde stelle fest, ob das Eis tragfähig ist – und weise das gegebenenfalls am Ufer aus. „Bei stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15 Zentimeter, bei Bächen und Flüssen sogar 20 Zentimeter dick sein.“ Dunkle Stellen im Eis und starker Pflanzenbewuchs seien Indizien für dünnes Eis. Zudem rät die DLRG davon ab, Eisflächen alleine zu betreten. Beim Spaziergang übers Eis seien Geräusche wie Knistern und Knacken klare Warnsignale. Im Ernstfall könne helfen, sich flach aufs Eis zu legen, um das Körpergewicht besser zu verteilen. Breche jemand ein, solle er versuchen, sich möglichst flach auf die Eiskante zu schieben, und nach Hilfe rufen. Auch für zum Unfall auf dem Eis Hinzugekommene hat die DLRG Ratschläge: „Nutzen Sie Hilfsmittel wie Leitern und umgedrehte Schlitten, Bretter, Hockeyschläger – gegebenenfalls ein Abschleppseil –, um Gewicht auf der Eisfläche zu verteilen und die Distanz zur eingebrochenen Person zu wahren und zu überbrücken.“/Bild: Ulrich Metz

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Erstellt:
13. Januar 2021, 18:30 Uhr
Aktualisiert:
13. Januar 2021, 18:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2021, 18:30 Uhr

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