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2. Fußball-Bundesliga

DFB ermittelt gegen Holger Badstuber

Ausgerechnet vor den beiden Duellen gegen den HSV befindet sich der VfB Stuttgart in einer Krise.

22.10.2019

Von dpa

Holger Badstuber ist gegen den HSV gesperrt. Foto: Thomas Kienzle

Stuttgart. Die Gespräche beim VfB Stuttgart dauerten lange. Eine Dreiviertelstunde später als angekündigt kamen die Schwaben zum Wochenauftakt auf den Trainingsplatz. Trainer Tim Walter verneinte zwar, dass die ungewöhnlich lange Analyse nur mit dem 0:1 gegen Holstein Kiel zu tun habe. Es ist aber offensichtlich, dass sich beim Topfavoriten der 2. Fußball-Bundesliga die Problemfelder häufen.

So ermittelt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegen Holger Badstuber, und der Druck zu punkten nimmt nach zwei nicht einkalkulierten Pleiten gegen Teams aus der Abstiegsregion zu. Es drohen ungemütliche Wochen, in denen der VfB nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit der ersten Krise umgehen muss. Am Montag befand Trainer Tim Walter zwar, Rückschläge seien „normal“. Nicht in allen Aspekten aber stellte er sich schützend vor seine Spieler. Verteidiger Holger Badstuber machte er für den zweiten punktlosen Spieltag in Serie verantwortlich.

Gomez freut sich auf HSV-Duelle

„Gestern hat uns der Holger ein Bein gestellt“, kritisierte Walter. „Mit zehn Mann zu verteidigen und wieder Torchancen herauszuspielen – wer Fußball gespielt hat, der weiß, dass das nicht so einfach ist.“ Kurz nach der Gelb-Roten-Karte für den früheren Nationalspieler hatte Kiel am Sonntag den Siegtreffer erzielt.

Wegen Badstubers anschließender verbaler Entgleisung in Richtung der Schiedsrichter („Ihr seid Muschis geworden, Muschis.“) hat der DFB-Kontrollausschuss nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es droht eine Sperre für mehrere Spiele. Ob es auch beim VfB Konsequenzen gibt, behielt Walter intern.

Für das Topspiel am Samstag beim HSV muss Walter den Stammspieler in jedem Fall ersetzen und deshalb eine neue Lösung für die Innenverteidigung finden. Für Mario Gomez kommen die Spiele – schon am Dienstag steht die zweite Paarung gegen den HSV im DFB-Pokal an – genau richtig. „Ich glaube, es gibt keinen besseren Zeitpunkt, wie jetzt gegen Hamburg zu spielen. Da können wir unser wahres Gesicht zeigen.“

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Erstellt:
22. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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