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Fußball

DFB: Keine Schlammschlacht gegen den Kaiser

08.02.2016
  • SID

Frankfurt. Interimspräsident Rainer Koch verteidigt energisch die Vorgehensweise des Deutschen Fußball-Bundes, sich in der Affäre um die WM 2006 mögliche Schadenersatzansprüche gegen Franz Beckenbauer und andere Verantwortliche offenzuhalten. Eine öffentliche Schlammschlacht soll und wird es seiner Meinung nach nicht geben.

"Es sind Güteanträge, daraus kann man schon ersehen, dass es unsere Intention ist, jetzt nicht öffentlich gegen einzelne Personen vorzugehen", sagte Koch dem Bayerischen Rundfunk: "Wir möchten gerade nicht, dass jemand in ein falsches Licht gerückt wird ."

Am Freitag war publik geworden, dass der DFB bereits Ende 2015 zur Wahrung etwaiger Ansprüche Güteanträge bei der Öffentlichen Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle in Hamburg (ÖRA) gegen Beckenbauer, der das WM-Organisationskomitee geleitet hatte, die damaligen OK-Vizepräsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach, den ehemaligen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt sowie den Beckenbauer-Vertrauten Fedor Radmann gerichtet hatte. Weitere Adressaten sind der Testamentsvollstrecker des inzwischen verstorbenen Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus und der Weltverband Fifa.

Während Zwanziger eine mögliche Konfrontation mit dem Verband nicht scheut, führt der DFB laut Koch mit der Fifa intensive Gespräche.

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08.02.2016, 08:30 Uhr
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