Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentar

Cryans vernichtendes Urteil

John Cryan ist ein Phänomen. Kein Mann an der Spitze der Deutschen Bank hat das Institut je so radikal umgebaut, wie der 54jährige Brite.

20.10.2015
  • ROLF OBERTREIS

Vorstände müssen gehen, das für Skandale und Milliardenstrafen verantwortliche Investmentbanking wird aufgeteilt. Es ist eine kleine, aber überfällige Revolution. Cryan fällt ein fast schon vernichtendes Urteil über die Arbeit seiner Vorgänger Josef Ackermann und Anshu Jain. Das alles findet Applaus unter Finanzexperten, Unternehmern und Mittelständlern.

Umso merkwürdiger, dass Cryan fast eine Fata Morgana ist. Seit nahezu vier Monaten führt er die Deutsche Bank. Aber in Frankfurt hat er sich kein einziges Mal öffentlich gezeigt. Wie der radikale Umbau der Bank ist auch die Nicht-Präsenz des neuen Chefs ein Novum in der Geschichte des Instituts und wohl auch bei einem der wichtigsten deutschen Unternehmen. Vertrauen steht am Anfang von allem, sagen Banker gerne. Dazu gehört, dass man sich persönlich zeigt und seine radikalen Umbau-Pläne erklärt.

Cryans Kurs ist unweigerlich mit hohen Kosteneinsparungen verbunden. Filialen müssen geschlossen, Stellen abgebaut werden. Tausende wird es treffen, möglicherweise Zehntausende. Aber wie viele tatsächlich und wann? Zum Umbau muss sich eine Aufbruchsstimmung gesellen. Bleibt der Engländer aber weiter mehr oder weniger unsichtbar, wird ein solcher Umschwung schwierig.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

20.10.2015, 12:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular