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Julia Gruszka bekam den Sophie-Scholl-Preis

Couragiert und sozial

Julia Gruszka bekam den diesjährigen Sophie-Scholl-Preis der Hailfinger Grundschule. Damit werden seit 2004 sozial engagierte Schüler ausgezeichnet.

27.07.2009

<strong>Hailfingen.</strong> Abgezeichnet habe sich das schon in der zweiten Klasse. In der vierten schließlich sei klar gewesen, dass Julia Gruszka heuer den Preis bekommt, sagte ihre Klassenlehrerin Evelyn Steudle. Denn Julia besitze die Fähigkeit zur Solidarität, habe ein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen, setze sich mit klaren Worten für jeden ihrer Mitschüler ein und verhandle auch mal im Namen der Klasse mit den Lehrern. „Das ist einfach ihre Art und die ist für uns Lehrer manchmal gar nicht so bequem“, sagt Steudle. So habe sich Julia, die ab kommendem Schuljahr auf die Mädchen-Realschule St. Klara gehen wird, einmal etwa um einen Jungen gekümmert, der sich nicht viel zutraute. „Sie setzte sich neben ihn und munterte ihn auf. Für das Alter ist das außergewöhnlich.“

Sophie Scholl, die Namensgeberin der Hailfinger Grundschule, steht seit 2004 Patin für den Preis, mit dem Schüler/innen ausgezeichnet werden, die besondere Zivilcourage zeigen. Die beginne damit, sagte Rektorin Hedwig Burkhardt, „dass man andere überhaupt wahrnimmt“. Auch Grundschüler könnten schon Fürsprecher für andere sein und in bestimmten Situationen eingreifen, sagte sie.

Maßstab kann dabei freilich nicht Sophie Scholls Engagement in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ während der Nazizeit sein, für das sie 1943 hingerichtet wurde. Vielmehr beschäftigten sich die Kinder mit Scholls Kindheit und Jugend, sagte Burkhardt, denn auch dort gebe es schon einiges, an dem man sich ein Beispiel nehmen könne. „Sie war höflich, hilfsbereit, strebsam und konnte keine Ungerechtigkeit stehen lassen“, sagte die Rektorin.

Oberbürgermeister Stephan Neher übergab am Samstagvormittag in der Mehrzweckhalle den Preis an die zehnjährige Julia, die eigenen Beteuerungen zufolge vorher weder wusste noch ahnte, dass sie den Preis bekommen würde. Julia sei, sagte Neher, in ihrem Handeln „durchaus auch ein Vorbild für uns Erwachsene“.

rum

Couragiert und sozial

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27.07.2009, 12:00 Uhr
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