Tübingen

Corona-Testbereitschaft in Tübingen bricht ein

Nach dem Ende des „Tübinger Modells“ fürchtet die Stadt einen Anstieg der unerkannten Corona-Infektionen.

04.05.2021

Von lsw/dpa

Hinweisschild an einer Einfahrtsstraße in Tübingen. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Tübingen. Angaben vom Dienstag zufolge ist die Zahl der Schnelltests in Tübingen stark eingebrochen. Wurden in der letzten Versuchswoche noch 24 000 Tests durchgeführt, waren es in der ersten Woche mit Bundes-Notbremse nur noch 8000.

Im Rahmen des Modellversuchs „Öffnen mit Sicherheit“ hatten Bürger in Tübingen von März an gegen Vorlage eines negativen Corona-Tests Außengastronomie, Einzelhandel und Kulturvorführungen besuchen können. Die Bundes-Notbremse beendete das Projekt in der vergangenen Woche. Sie setzte auch die Tübinger Regel außer Kraft, die eine Testpflicht für Arbeitnehmer in größeren Betrieben vorsah.

Laut Stadt führt die Bundesnotbremse dazu, dass in Tübingen mehr Infizierte ohne Symptome unentdeckt bleiben und weniger Infektionsketten abgebrochen werden. Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) und Notärztin Lisa Federle baten die Tübinger, die kostenlosen Testangebote weiter möglichst oft zu nutzen. „Je mehr wir testen, umso schneller senken wie die Inzidenz und können Schulen, Kitas und Geschäfte wieder öffnen“, teilten beide mit.

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Erstellt:
4. Mai 2021, 17:31 Uhr
Aktualisiert:
4. Mai 2021, 17:31 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Mai 2021, 17:31 Uhr

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