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US-Wahlkampf

Clinton bekommt Mail-Affäre nicht in den Griff

Eine Affäre ohne Ende: Gleich zwei Wellen neuer Mails belasten Ex-Außenministerin Hillary Clinton. Mitten im Wahlkampf ist das bedrohlich.

24.08.2016
  • MARTIN BIALECKI, DPA

Washington. Hillary Clintons E-Mail-Affäre ist mit Wucht zurückgekehrt und droht die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten mindestens bis zur Wahl im November schwer zu belasten. Die neue Welle hat zwei Teile. Zum einen sind 15 000 weitere, bisher nicht bekannte Nachrichten aufgetaucht. Die US-Bundespolizei FBI übergab sie dem Außenministerium. Außerdem wurden Mails aus dem Clinton-Fundus bekannt, die den Verdacht nahelegen, Spender für die Clinton-Stiftung hätten leichteren Zugang zur damaligen Außenministerin erhalten. Clinton steht seit langer Zeit in der Kritik, weil sie als US-Außenministerin dienstliche E-Mails über einen privaten Server verschickt hatte. Das FBI untersuchte den Fall, empfahl aber nach Abschluss der Untersuchungen, Clinton nicht anzuklagen.

FBI-Direktor James Comey hatte bereits vor Wochen von „mehreren tausend weiteren E-Mails“ gesprochen, die gelöscht worden seien, aber wiederhergestellt werden konnten. Er attestierte Clinton gravierende Sorglosigkeit, aber kein kriminelles Verhalten. Clintons Widersacher im Rennen um das Weiße Haus, Donald Trump, forderte eine Schließung der Clinton-Stiftung. Für die Republikaner erklärte Reince Priebus in einer Mitteilung: „Hillary Clinton scheint nicht in der Lage zu sein, die Wahrheit zu sagen.“ Clinton selbst wies die Vorwürfe über einen Sprecher mit Nachdruck zurück.

Selbst, wenn die neue Tranche der 15 000 Mails nichts substanziell Neues enthält, ist allein ihr Auftauchen eine sehr schlechte Nachricht für Clinton. Ihre Beliebtheitswerte sind bereits sehr negativ, nun hat sie aufs Neue mit Vorwürfen mangelnder Glaubwürdigkeit und unzureichender Transparenz zu kämpfen. Ihrem politischen Gegner gibt all das frische Nahrung.

Nun sollen private Mails aussortiert und vertrauliche Stellen geschwärzt werden. Die Auswertung soll laut Außenministerium bis Ende September abgeschlossen sein. Die Mails sollen kurz vor der Präsidentenwahl am 8. November veröffentlicht werden – für die Demokraten ein ungünstiger Zeitpunkt.

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24.08.2016, 06:00 Uhr
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