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Christbaum-Klau im "Tatort"
Foto: © by-studio - Fotolia.com
Freiburg

Christbaum-Klau im "Tatort"

Es ist im Land noch immer eine gern gepflegte Tradition, dass junge Männer in der Nacht zum 1. Mai im Nachbarort den Maibaum stehlen. Bislang gab es den Baumklau nur in der Walpurgisnacht.

10.12.2015
  • PETRA WALHEIM

Doch in Zeiten der Globalisierung, Vernetzung und Durchmischung der Kulturen werden manche Traditionen gern und unkompliziert auf zusätzliche Tage oder andere Jahreszeiten ausgedehnt. Das Bedürfnis mancher Narren, die Fastnacht in den Sommer zu verlegen, konnte bislang abgewendet werden - anders jedoch offenbar die Tradition des Baum-Stehlens.

Ein Beleg dafür ist, dass in der Nacht zum Mittwoch vor dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald in Freiburg der vier Meter hohe Christbaum gestohlen wurde - mit Stumpf und Stiel und allen Lichterketten. Nun sollte man annehmen, dass so ein Prachtstück nicht einfach spurlos entwendet werden kann. Doch die sofort eingeleitete morgendliche Suchaktion rund um die Behörde blieb erfolglos. Weder im Alten Friedhof noch im Stadtgarten am Fuß des Schlossbergs wurde der Weihnachtsbaum gefunden - auch nicht Teile von ihm. Er ist weg - als wäre er nie dagewesen. Vor dem Gebäude klafft das Loch, in dem er steckte.

Das schmerzt vor allem die Forstleute, die sich jedes Jahr lange vor dem Schlagen Gedanken machen, welche Bäume die Stadt schmücken sollen. Es würde nicht wundern, wenn sie sich kollektiv auf die Suche nach dem guten Stück machen würden.

Die Frage ist nur, ob sie ihn erkennen, wenn sie vor ihm stehen. Der Fall ist ganz offensichtlich kompliziert - und damit prädestiniert für den ersten "Tatort" aus Freiburg.

Die Stadt im Breisgau wurde bekanntlich als neuer "Tatort"-Ort gekürt und Harald Schmidt als Chef-Ermittler vorgestellt. Das mag irritieren, weil Schmidt sich in viele Köpfe vor allem als Komiker eingebrannt hat. Doch auch das spricht dafür, den Christbaum-Klau in den Krimi einzubauen. Wenn drumherum noch ein Mord gestrickt wird, ist das perfekt. Lässt sich eine Verbindung zu einem gestohlenen Maibaum finden, könnte ein Racheakt dahinter stecken. Ob das ein Tipp für die aktuelle Spurensuche ist?

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10.12.2015, 06:00 Uhr
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