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Gaggenau

Chef der Türkischen Gemeinde versteht Absage in Gaggenau

Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, hat Verständnis für die Absage der Wahlkampfveranstaltung des türkischen Justizministers in Gaggenau gezeigt.

03.03.2017

Von dpa/lsw

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu. Foto: Gregor Fischer/Archiv dpa/lsw

Gaggenau. «Ich kann natürlich die Bedenken des Bürgermeisters von Gaggenau verstehen, wenn es um die Sicherheit der Menschen in der Halle geht, aber auf der anderen Seite wird und wurde das jetzt natürlich als politische Absage verstanden», sagte Sofuoglu am Freitag dem Sender Radioeins vom rbb. Wenig später ging in der Stadtverwaltung von Gaggenau eine Bombendrohung ein.

Bürgermeister Michael Pfeiffer (parteilos) hatte am Donnerstag einen Wahlkampfauftritt des türkischen Justizministers Bekir Bozdag in der Kulturhalle der Stadt aus Sicherheitsgründen untersagt. Das löste massive Kritik von türkischer Seite aus.

Zugleich äußerte sich der Stuttgarter Sofuoglu besorgt über das deutsch-türkische Verhältnis. Die Absage in Gaggenau werde von der türkischen Regierungsseite nun aufgegriffen; und es werde sogar die Demokratie in Deutschland infrage gestellt. «Das nutzt natürlich die Regierung jetzt, ihren Stimmenanteil in Deutschland zu erhöhen, indem sie Deutschland als neues oder weiteres Feindbild zeigt», sagte er.

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Erstellt:
3. März 2017, 14:36 Uhr
Aktualisiert:
3. März 2017, 12:11 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. März 2017, 12:11 Uhr

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