Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Captain Phillips

Captain Phillips

Actionthriller mit Tom Hanks als Kapitän eines Frachtschiffs, das von somalischen Piraten gekapert wird.

Jetzt im Kino: Piraten nehmen Container-Schiff ins Visier - "Captain Phillips"

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Jetzt im Kino: Piraten nehmen Container-Schiff ins Visier - "Captain Phillips" --

01:53 min

USA

Regie: Paul Greengrass
Mit: Tom Hanks, Catherine Keener, Barkhad Abdi

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
12.11.2013
  • Dorothee Hermann

Das weiße Schindelhaus im grünen Vermont ist ein Zuhause, bei dem einem das Herz aufgeht. Es gehört einem Beamtentyp mit ordentlich gestutztem Kinnbart: Tom Hanks als Captain Phillips. Sein nächster Einsatz beginnt auf einem Containerschiff im Hafen von Oman, Anlass für den ersten kleinen Schwenk auf die US-Flagge. Weiter südlich auf dem Globus lebt es sich entschieden unwirtlicher.

In Eyl, Somalia, gibt es nur Sand unter gleißender Sonne. Gestalten in armseliger Kleidung geraten in Hektik, als eine Kolonne Geländewagen ins Bild rast. Von Anfang stellt der britische Regisseur Paul Greengrass („United 93“) zwei Welten gegeneinander – mit einer gewissen Parteilichkeit für die US-Schiffsmannschaft, in deren geordnete Arbeitsumgebung das Unwahrscheinliche einbricht. Ebenso wenig geheuer ist den somalischen Piraten das eigene Vorhaben. Auf ihrem garantiert nicht hochseetüchtigen Boot schleudern sie über die Wellen. Turmhoch ragt das Schiff vor ihnen auf. Mit schier übermenschlicher Anstrengung schaffen sie es an Bord – wo sich die Spannung im klaustrophobisch gefilmten Wortgefecht zwischen dem ausgemergelten Piratenboss (Barkhad Abdi) und dem Kapitän entlädt.

Das nervenzehrende Katz- und Maus-Spiel steigert sich zu schwer erträglicher Dringlichkeit, als die vom Kapitän alarmierten US-Streitkräfte anrücken. Der Druck des militärischen Ernstfalls wirkt so übermächtig, dass sich die beunruhigende Möglichkeit andeutet, auch die eigenen Leute könnten durch die Wucht des Einsatzes draufgehen.

Leider lässt sich das beklemmende Finale auch als Power-Show des US-Militärs auffassen. Eine Einheit Marines gleitet wie Superman durch den Nachthimmel – die Fallschirme rücken erst später ins Bild. An neuestem Kriegsgerät schwebt eine Drohne ein. Vielleicht ist mit Produzent Kevin Spacey der Patriot durchgegangen. Dabei zeigt der Film sehr schön, wie zwei Normalbürger von den Verhältnissen in die Position von Jäger und Gejagtem gezwungen werden.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

12.11.2013, 12:00 Uhr | geändert: 19.12.2013, 12:00 Uhr
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuschauer-Stimmen
Ein beeindruckender Film, der die Frage nach Schuld und Sühne stellt: inwiefern kann erlittenes Unrecht gegen anderes Unrecht aufgerechnet werden? Man fragt sich als Zuschauer fast ständig, was ist real und was ist (möglicherweise?) absurd: sowohl beim agieren von Martin als auch beim Verhalten des Arzt-Ehepaares im Kontakt miteinander und mit seinen Kindern. Interessant die distanzierte Kameraführung, erinnert mich irgendwie an Michael Haneke.
Elli Emann über The Killing of a Sacred Deer
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular