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CSU stellt sich schon auf Sieg ein
Anstoßen auf den Sieg? Horst Seehofer (CSU). Foto: dpa
Bayern

CSU stellt sich schon auf Sieg ein

In München werden die Posten am Kabinettstisch in Berlin verteilt. Die Partei ist sicher, mitzuregieren.

22.09.2017
  • PATRICK GUYTON

München. In der CSU verteilen manche schon jetzt gerne die Posten nach der Bundestagswahl, denn in der bayerischen Partei wird es als ziemlich selbstverständlich angesehen, dass sie auch am nächsten Kabinettstisch in Berlin vertreten ist. Dem Vorsitzenden Horst Seehofer missfällt das sehr, er mahnt immer wieder: „Gewonnen haben wir noch gar nichts.“

Tatsächlich läuft es aber bei den Christsozialen bis jetzt recht rund im Wahlkampf. Der CSU ist geglückt, was man nur schwer für möglich gehalten hat: Einerseits unterstützt sie Angela Merkel (CDU) und spricht damit jene Wähler an, die die Kanzlerin behalten wollen. Andererseits empfiehlt sich die Partei als jene Kraft, welche in der Flüchtlingspolitik wirksam eine Kursänderung durchgesetzt habe. Merkel wurde, so die Lesart, erfolgreich von der CSU eingebremst. Von der Obergrenze beim Flüchtlingszuzug wird zwar weiterhin viel geredet. Horst Seehofer weiß aber, dass er sie so, wie von den Christsozialen gefordert, schwer bis gar nicht durchbringen wird. Deshalb argumentiert er, allein schon die Diskussion darüber habe die Politik in Berlin „entscheidend verändert“.

Dennoch herrscht bei Strategen in München die Sorge, dass die AfD im Wahlkampf-Schlussspurt auch in Bayern wieder zulegen könnte. Deshalb haben der CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann und Generalsekretär Andreas Scheuer verkündet, den Wahlkampf noch entschiedener mit den Themen Sicherheit und auch Gerechtigkeit zu bestreiten. Inhaltlich macht die CSU-Spitze sehr deutlich, was sie nach dem 24. September anstrebt: „Klare Verhältnisse in einer klaren bürgerlichen Koalition“, sagt General Scheuer. Die FDP muss da der Wunschpartner sein, notfalls kommt erneut die SPD infrage.

Die größte Ungewissheit herrscht über Karl-Theodor zu Guttenberg. Will er ins Kabinett, so wird er kaum Außenminister werden, da Herrmann schon das Innenressort bekommt. Ins Verteidigungsministerium, seine alte Wirkungsstätte, wird er auch nicht zurückkehren können. Spekuliert wird jetzt über eine Art Ministerium für Digitales und Zukunft. Patrick Guyton

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22.09.2017, 06:00 Uhr
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