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Stuttgart

Bussparte sattelt beim Gewinn drauf

Die Bussparte des Stuttgarter Daimler-Konzerns setzte 2015 zwar weniger Einheiten ab. Dafür verdiente sie aber deutlich besser als 2014.

05.02.2016

Von THOMAS VEITINGER

Stuttgart. "Trotz der teilweise angespannten Märkte haben wir uns bei Daimler Buses 2015 gut behauptet. Ein wichtiger Treiber war die hohen Nachfrage nach unseren Bussen in Europa", sagte Hartmut Schick, der Leiter der Sparte Daimler Buses. "Der Rückgang von Bussen und Fahrgestellen um 15 Prozent war vor allem auf die kritische Lage in Brasilien zurückzuführen", sagte Finanzvorstand Bodo Uebber. Dort brach der Markt um 40 Prozent ein.

Im Evobus-Standort Neu-Ulm lag die Auslastung 2015 auf einem hohen Niveau. Dazu habe vor allem die große Nachfrage nach Komplettbussen und das wachsende Fernbusgeschäft beigetragen. "Am Ergebnis von Daimler Buses zeigt sich aber auch, dass unsere Wachstumsinitiativen und die Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz bei Evobus greifen. Diesen Weg setzen wir auch in diesem Jahr konsequent weiter fort und machen den Standort damit fit für die Zukunft." Schick rechnet für 2017 "mit einem moderaten Absatzwachstum in Westeuropa."

Im vergangenen Jahr setzte die Sparte weltweit 28 100 Busse und Fahrgestelle ab nach 33 200 im Vorjahr. Dennoch behauptete die Daimler-Bussparte "in seinen Kernmärkten im Segment für Busse mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 8 Tonnen" die Marktführerschaft.

Der Umsatz sank leicht von 4,2 Mrd. auf 4,1 Mrd. EUR. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen verbesserte sich aber im Vergleich zum Vorjahr deutlich, es stieg um 9 Prozent auf 214 Mio. EUR. Damit belief sich die Umsatzrendite auf 5,2 Prozent nach 4,7 Prozent im Vorjahr.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 674 auf 18 147, am Standort Neu-Ulm nahm sie um 51 auf 3670 zu, teilte das Unternehmen mit.

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Erstellt:
5. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
5. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Februar 2016, 08:30 Uhr

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