Böblingen

Bus-Verhandlungen ohne Ergebnis – es drohen Streiks

Ergebnislos ist die 10. Verhandlungsrunde zwischen dem Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und der Gewerkschaft Verdi über den Manteltarifvertrag für die privaten Omnibusunternehmen zu Ende gegangen.

29.10.2021

Von ST

Verwaister Busbahnhof auf dem Europaplatz am letzten Streiktag in Tübingen. Bild: Jonas Bleeser

Verwaister Busbahnhof auf dem Europaplatz am letzten Streiktag in Tübingen. Bild: Jonas Bleeser

Zentraler Streitpunkt ist noch die Bezahlung der Standzeiten. „Statt auf Kompromisslinie zu gehen, hat die Gewerkschaft ihre Forderung zur Pausenbezahlung noch verschärft“, erklärt WBO-Verhandlungsführer Horst Windeisen. „Erstmals hat Verdi die vollständige Bezahlung von geteilten Diensten gefordert.“ Damit habe die Gewerkschaft die Verhandlungen eskaliert.

Hanna Binder, Verdi-Verhandlungsführerin, sagt: „Im November werden es acht Monate Verhandlungen ohne Ergebnis. Die Geduld der Fahrerinnen und Fahrer ist inzwischen komplett aufgebraucht. Niemand versteht mehr, wie neue Fachkräfte gewonnen werden sollen, solange es immer noch stundenlange unbezahlte Standzeiten an Endhaltestellen gibt.“ Verhandelt wird voraussichtlich wieder am 16. November. Sollte es zu keiner Einigung kommen, drohen weitere Streiks. Mitte September hatten die Busfahrer bereits in 20 Betrieben die Arbeit niedergelegt – auch in Tübingen und Reutlingen.

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Erstellt:
29.10.2021, 21:29 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 23sec
zuletzt aktualisiert: 29.10.2021, 21:29 Uhr

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