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FC Augsburg

Bundesliga hat Vorrang

Die Europa League ist für den Fußball-Bundesligisten FC Augsburg zum zwiespältigen Vergnügen geworden. Denn eigentlich müsste Trainer Markus Weinzierl alle Kräfte für den Abstiegskampf bündeln.

22.10.2015
  • DPA

Alkmaar Von unbeschwerter Vorfreude auf das Spiel beim AZ Alkmaar heute (19 Uhr/Sport1) kann keine Rede sein. Immerhin steht dem Bundesliga-Schlusslicht nur 67 Stunden nach dem Abpfiff das Auswärtsspiel in Dortmund an.

Ein Abschenken in Alkmaar ist dennoch kein Thema, vielmehr soll in der Provinz Nordholland nach dem dramatischen Sturzflug endlich der überfällige Umkehrschub gezündet werden. "Wir müssen uns ein Erfolgserlebnis holen - am liebsten am Sonntag in Dortmund, aber auch gerne gegen Alkmaar", sagte Weinzierl. Der FCA-Coach ist nach zwei Erfolgsjahren nun als Krisenmanager gefordert und weiß, was Priorität genießt: "Die Bundesliga ist und bleibt das Wichtigste, das ist uns allen bewusst." Darum wird das Team auch aus Alkmaar direkt weiter nach Dortmund reisen.

Auf ihrer Europa-Tournee haben die Augsburger Debütanten bislang Lehrgeld bezahlt. Gegen Athletic Bilbao und Partizan Belgrad verloren sie jeweils unnötig mit 1:3. Das Kernproblem war das gleiche wie im Bundesliga-Alltag: Die FCA-Profis haben das Toreschießen verlernt. Nur acht Treffer gelangen in neun Punktspielen. Und in der Europa League führten von 42 Torschüssen nur zwei zum Erfolg. "Wenn du so viele Torchancen liegen lässt, ist es auch teilweise Unvermögen", urteilte Augsburgs Ex-Nationalspieler Piotr Trochowski deutlich.

"Jetzt geht es nicht darum, gut zu spielen, sondern erfolgreich zu spielen!, mahnt Weinzierl. Zählbares muss her. "Ganz wichtig ist, dass die Spieler jetzt eng zusammenstehen und gemeinsam gegen die Situation ankämpfen", ergänzt Manager Stefan Reuter.

An Unterstützung von den Rängen wird es nicht fehlen: 850 Anhänger begleiten den FCA auf seiner zweiten Europa-Reise.

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22.10.2015, 12:00 Uhr
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