"Schwarzer Donnerstag"

Bürgertribunal fordert objektive Aufklärung

Einen Katalog mit Forderungen zum "Schwarzen Donnerstag" und rund 4000 Unterschriften hat das so genannte Bürgertribunal gestern an Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) übergeben. Die Gruppe mahnt eine objektivere Aufklärung des Wasserwerfer-Einsatzes bei Stuttgart-21-Protesten am 30.

06.12.2011

Von SWP

Stuttgart September 2010 an. Zu den Forderungen des Bürgertribunals gehören eine unabhängige Ermittlerkommission, Entschädigungen für Betroffene und eine Kennzeichnungspflicht für Polizisten. "Wir bleiben dran, weil es so viele Betroffene gibt", kündigte der ehemalige Richter Dieter Reicherter, einer der Organisatoren des Tribunals an. Beim "Schwarzen Donnerstag" waren Polizisten mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray gegen Demonstranten vorgegangen. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, darunter auch Polizisten.

Anfang 2011 hatten sich einige der betroffenen Stuttgart-21-Gegner zu dem "Bürgertribunal" zusammengeschlossen. Bei mehreren Treffen und einer Großveranstaltung am 29. September diesen Jahres beleuchteten sie die Geschehnisse aus ihrer Sicht - auch weil sie mit dem Ergebnis des Untersuchungsausschusses unzufrieden waren. Dabei wurde anhand von Bild- und Tonmaterial, Dokumenten, Aussagen Betroffener der Ablauf des Tages und der im Juli vorgestellten Polizeibericht gezeigt. us.

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Erstellt:
6. Dezember 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
6. Dezember 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Dezember 2011, 12:00 Uhr

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