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Brüssel trauert um die Opfer
Auf der Place de la Bourse in Brüssel trauern zahlreiche Menschen um die Opfer der Anschläge vom Dienstag. Foto: afp
Attentäter identifiziert: Brüderpaar sprengte sich in die Luft

Brüssel trauert um die Opfer

Der Tag nach den Anschlägen: Drei Selbstmordattentäter konnten identifiziert werden. CDU-Politiker Strobl fordert Passentzug für Dschihadisten.

24.03.2016
  • ROL/DPA/AFP

Brüssel. Die Terrorserie von Brüssel geht auf das Konto von drei Islamisten, die auch Verbindungen zu den Attentätern von Paris hatten. Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw bestätigte, dass es sich bei zwei Selbstmord-Attentätern um das Bruderpaar Ibrahim und Khalid El Bakraoui handelt. Einer habe sich am Flughafen in die Luft gesprengt, der andere in der U-Bahn. Beide waren belgische Staatsbürger.

Am Abend hieß es aus Polizeikreisen, der zweite Flughafen-Attentäter sei der im Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen gesuchten Najim Laachraoui. Die Suche nach weiteren Tätern dauert an. Aus Sorge vor neuen Anschlägen gilt in Belgien die höchste Terror-Warnstufe. Auch in vielen anderen europäischen Ländern waren die Sicherheitsbehörden alarmiert.

Insgesamt starben bei der Terrorserie nach neuen Angaben mindestens 31 Menschen. Mehr als 270 wurden verletzt. Unter den Verletzten sind mehrere Deutsche, darunter ein schwer verletzter Mann.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan teilte mit, dass sein Land vor einem der Attentäter gewarnt habe. Doch trotz des Hinweises, dass der Mann ein "ausländischer terroristischer Kämpfer" sei, wurde er von belgischen Behörden freigelassen. Der belgische Justizminister Koen Geens wies den Vorwurf am Abend zurück. Der Attentäter sei zum Zeitpunkt der Ausweisung lediglich als normaler Straftäter auf Bewährung bekannt gewesen.

CDU-Bundesvize Thomas Strobl forderte eine bessere europäische Zusammenarbeit. "Wir brauchen auf europäischer Ebene endlich ein Anti-Terror-Zentrum", sagte er der SÜDWEST PRESSE. "Auf nationaler Ebene plädiere ich für eine Neuregelung: Wer in den Dschihad zieht und neben dem deutschen noch den Pass eines weiteren Landes besitzt, dem sollten wir die deutsche Staatsangehörigkeit entziehen. Nur so können wir Topgefährder an der Wiedereinreise nach Deutschland hindern", sagte Strobl. In Belgien gilt eine dreitägige Staatstrauer. Gestern gab es eine landesweite Schweigeminute. Aus Solidarität wurden die Wahrzeichen vieler anderer Metropolen in den Nationalfarben Belgiens angeleuchtet.

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24.03.2016, 08:30 Uhr
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