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Bruckners Sinfonien in St. Florian
Muss mit fünf Sekunden Hall dirigieren: Valery Gergiev. Foto: dpa
Musik

Bruckners Sinfonien in St. Florian

Die Münchner Philharmoniker spielen das gesamte Werk an der Wirkungsstätte des Komponisten ein.

23.09.2017
  • DPA

München. Valery Gergiev, der Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, will das gesamte sinfonische Werk von Anton Bruckner (1824–1896) in der Stiftsbasilika St. Florian bei Linz aufführen und auf CD und DVD mitschneiden lassen. Das Auftaktkonzert mit der 1. und 3. Sinfonie am 25. September wird zudem live auf dem Bezahlsender Mezzo TV in 60 Länder übertragen.

Die Stiftsbasilika ist ein Wunderwerk barocker Sakralarchitektur. Berühmtheit erlangte sie weltweit auch, weil sie Bruckners einstige Wirkungs- und Begräbnisstätte war. Zur Aufführung der Sinfonien eignet sie sich allerdings nur bedingt. Ihr Nachhall von bis zu fünf Sekunden ist eine Herausforderung für jeden Dirigenten.

Der Philharmoniker-Intendant Paul Müller hält die akustischen Bedingungen für besser als ihren Ruf. Im Altarraum, wo das Orchester sitzt (und die meisten Mikrofone aufgebaut sind), sei der Klang überraschend transparent, kirchenmäßig werde es erst weiter hinten.

Von Sergiu Celibidache, dem früheren Dirigenten der Philharmoniker. liegt schon eine fast vollständige Einspielung von Bruckners Sinfonien vor. Sie genießt Kultstatus. Der 1996 gestorbene Dirigent hatte zwar Schallplatten abgelehnt, ließ aber Live-Mitschnitte seiner Konzerte anfertigen, die nach seinem Tod veröffentlicht wurden.

Das Bruckner-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Brucknerfest Linz ist auf drei Jahre angelegt. In diesem Jahr steht neben der wenig bekannten 1. und der 3. Sinfonie („Wagner-Sinfonie“ genannt) auch seine populäre 4. Sinfonie („Romantische“) auf dem Programm, letztere gekoppelt mit Franz Schuberts „Unvollendeter“.

Die Münchner Philharmoniker verstehen sich nicht von ungefähr als „Bruckner-Orchester“. Begründet hatte die Tradition Ferdinand Löwe, ein Schüler Bruckners, der 1908 bis 1914 als Leiter der Philharmoniker (damals noch „Konzertvereins-Orchester“) die ersten, großen Bruckner-Aufführungen in München leitete. Unter Celibidache wurden die Werke des ebenso tiefgläubigen wie musikalisch radikalen Österreichers zu einem Markenzeichen mit Weltgeltung. dpa

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23.09.2017, 06:00 Uhr
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