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Kommentar Bahn

Brisanter Zeitpunkt

Die Führungsriege der Deutschen Bahn hat zuletzt eine äußerst unglückliche Figur abgegeben. Mehrere Anläufe brauchte es, um vakante Vorstandsposten zu besetzen, was nicht gerade förderlich für die Bemühungen war, den ramponierten Ruf des Schienenkonzerns zu reparieren.

27.11.2017
  • HENNING KRAUDZUN

Berlin. Nunmehr folgt der nächste Akt: der Abgang des Chefkontrolleurs Utz-Hellmuth Felcht. Dieser Schritt war zwar erwartet worden, dennoch erfolgt der Rücktritt zu einem brisanten Zeitpunkt.

Denn das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden wird allein nach politischem Kalkül vergeben – dafür braucht es einen Konsens in der Bundesregierung. Sollte es nun zu einer Neuauflage der großen Koalition kommen, steht zu befürchten, dass sich Union und SPD erneut auf diesem Spielfeld beharken. Schließlich hatten beide Parteien monatelang über die Vorstandspersonalien bei der Bahn gestritten. Daher droht die nächste Hängepartie, welche auch die in der nächsten Zeit anstehenden strategischen Entscheidungen im Staatsunternehmen erschweren wird.

Felcht war in seiner Amtszeit auf den Ausgleich bedacht und konnte den Konzern nach turbulenten Jahren rund um den geplatzten Börsengang wieder beruhigen – eine der zentralen Vorgaben aus der Politik. Auch die Zahlen stimmten zuletzt; die betrieblichen Pannen hielten sich in Grenzen. Dennoch war der frühere Chemiemanager nach dem polternden Abschied von Ex-Bahnchef Grube angezählt, der Rückhalt bröckelte selbst im Kontrollgremium. Ob sein Nachfolger die zahlreichen Fallstricke im Unternehmen Deutsche Bahn besser umschiffen kann, ist allerdings fraglich. Womöglich wird es wieder ungemütlich.

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27.11.2017, 06:00 Uhr
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