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Briefporto steigt zu Neujahr von 62 auf 70 Cent

Die Deutsche Post will verlässlich und schnell sein. Das ist sie aber auch bei Preiserhöhungen. 2016 muss wieder ein höheres Porto aufgeklebt werden.

05.12.2015
  • DPA

Bonn. Bei der Auswahl der richtigen Briefmarke für das Versenden eines normalen Standardbriefs gerät man schnell ins Grübeln: Kaum ist ein Jahr vergangen, schon sind die Preise nicht mehr gültig. Jetzt hat die Bundesnetzagentur die Preisaufschläge der Deutschen Post unter anderem für den Standardbrief erwartungsgemäß genehmigt.

Das Porto für Briefe mit einem Gewicht von 20 Gramm wird um 8 Cent auf 70 Cent ansteigen, ein Plus von 13 Prozent. Im Vergleich zu 2013, als erstmals nach mehr als zehn Jahren die Portopreise angehoben wurden, ist es sogar ein Anstieg von 27 Prozent. Teurer werden auch der Maxi- und Großbrief sowie das Einschreiben.

Verbraucher fragen sich allmählich: Wann kommt das Preiskarussell endlich zum Stillstand? Selbst der Präsident der Bundesnetzagentur, Jürgen Homann, konstatiert nüchtern: "Die Preiserhöhung ist deutlich." Doch für die vielen Postkunden hat er zugleich eine gute Nachricht in seinem Genehmigungsgepäck: In den nächsten drei Jahren bleiben die Portopreise stabil. Darauf wurde die Post verpflichtet.

Die Post ist seit einigen Jahren in der klassischen Briefsparte wegen eines rückläufigen Sendungsvolumens stark unter Druck. Immer mehr Menschen kommunizieren elektronisch über E-Mail, SMS oder Messenger-Dienste. Gleichzeitig laufen der Post die Kosten davon.

Nun bekommen die Bonner durch einen größeren Preisschritt beim Porto etwas Luft, was die Postkonkurrenten wiederum erzürnt. Der Chef des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik, Florian Gerster, spricht von "Ausbeutung eines Monopol zu Lasten der Briefkunden". Der Verband vertritt die Interessenten zahlreicher Post-Wettbewerber.

Auch nach vier Anhebungen in Folge sieht sich die Post aber keineswegs als Preistreiber. Ganz im Gegenteil: Selbst nach der geplanten Anpassung auf 70 Cent liege der Preis für den Standardbrief in Deutschland immer noch im Mittelfeld, verglichen mit anderen europäischen Ländern.

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05.12.2015, 08:30 Uhr
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