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Breymaier fürchtet um Ruf von Autobranchen-Mitarbeitern
Leni Breymaier, die SPD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Breymaier fürchtet um Ruf von Autobranchen-Mitarbeitern

SPD-Landeschefin Leni Breymaier befürchtet durch den Dieselskandal einen Imageverlust von Mitarbeitern in der Automobilbranche - und will dagegenhalten.

05.09.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Ich möchte nicht, dass die Beschäftigten, die ja jeweils nichts für die Situation können, in der Automobilbranche in einen Ruf kommen, dass sie nur Stinker produzieren», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Sie verglich die Situation mit der Finanzkrise vor rund zehn Jahren. «Da war der Beruf des Bankers plötzlich weniger angesehen.» Im Südwesten, der Heimat von Daimler und Porsche, sind rund 225 000 Menschen in der Autobranche beschäftigt, einschließlich Zulieferer.

Für diesen Mittwoch laden die SPD-Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen nach Stuttgart ein, um über die Umbrüche in der Automobilbranche und die Folgen für die Arbeitswelt zu beraten. Mit dabei sein werden unter anderem der Landeschef der IG Metall, Roman Zitzelsberger, die Landeschefin des Bundes für Umwelt und Naturschutz, Brigitte Dahlbender, und der Vorsitzende des Daimler-Gesamtbetriebsrates, Michael Brecht.

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05.09.2017, 08:32 Uhr | geändert: 05.09.2017, 07:13 Uhr
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