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Stuttgart

Brexit-Votum bremst Wachstumskurs des IT-Dienstleisters GFT

Das Brexit-Votum macht dem Stuttgarter IT-Dienstleister GFT zu schaffen.

11.08.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Wegen des Kursverfalls des britischen Pfunds nach dem Referendum rechne man 2016 nur noch mit einem Vorsteuerergebnis von 33 Millionen Euro und damit 2 Millionen Euro weniger als bisher angenommen, teilte GFT am Donnerstag in Stuttgart mit. «Uns trifft die harte Pfundabwertung», sagte GFT-Finanzchef Jochen Ruetz. Seine Firma verkauft IT-Lösungen an Banken, die sie wegen regulatorischer Vorgaben brauchen. Investmentbanken mit Sitz in London sind wichtige Kunden.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich Banken wegen der unklaren Folgen des Votums mit IT-Investitionen zurückhalten. «Die Investmentbanken sind verunsichert und fragen sich, wie der regulatorische Rahmen der Zukunft sein wird», sagte Ruetz. 2017 werde die Nachfrage dieser Banken aber wieder auf einem «Normalniveau» ankommen.

Auch Privatbanken und breit angelegte Universalbanken sind GFT-Kunden. Insgesamt zieht die Nachfrage der Finanzinstitute an: Im ersten Halbjahr 2016 stieg der GFT-Umsatz den Angaben zufolge um 16 Prozent, zugleich erhöhte sich der Vorsteuergewinn aber nur um drei Prozent auf 14,6 Millionen Euro - das Unternehmen mit seinen rund 4500 Beschäftigten arbeitet also etwas weniger profitabel.

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11.08.2016, 14:42 Uhr | geändert: 11.08.2016, 10:50 Uhr
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