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Fuge mit Schadstoff

Brechtbau wird auf mehreren Ebenen saniert

Während der Semesterferien wird am Brechtbau saniert: Toiletten und Teeküchen werden erneuert. Auch eine Schadstoffsanierung ist im Gange – und beunruhigt die Mitarbeiter.

18.08.2016

Tübingen. Auf die große Sanierung muss der Brechtbau noch einige Jahre warten: Erst Mitte der 20er Jahre steht diese im Masterplan der Uni an. In der Zwischenzeit werden immer wieder kleinere Sanierungen gemacht – so auch in diesen Semesterferien, wie Bernd Selbmann, Leiter des Amtes für Vermögen und Bau Tübingen, mitteilte. Für 700000 Euro werden derzeit Teeküchen und Toiletten in den oberen drei Stockwerken erneuert. Im Erdgeschoss sind Gebäudeteile für eine Schadstoffsanierung abgeschottet.

Die Schadstoffproblematik sei bekannt, im Vorfeld gründlich untersucht und alle Schutzmaßnahmen würden eingehalten, so Selbmann. Besorgte Mitarbeiter im Brechtbau hatten sich nicht nur an das TAGBLATT, sondern immer wieder auch direkt an die Bauarbeiter gewandt.

Der Brechtbau wurde in den 70er Jahren errichtet. Dabei wurden auch künstliche Mineralfasern (Glas- oder Steinwolle) in Decken und Isolierungen verbaut. Lösen sich bei (Aus-) Bauarbeiten die kristallinen Fasern und werden eingeatmet, können sich diese in der Lunge festsetzen. Für den Ausbau von Mineralfasern gelten deshalb spezielle Sicherheitsvorschriften. Die Baubereiche werden durch Schleusen abgeschottet und anschließend gründlich gereinigt. Man wisse zudem, dass und wo Asbest verbaut wurde: zum Beispiel in Regenrohren oder Brandschutzbauteilen. Dort sei Asbest „in gebundener Form“ vorhanden, werde aber bei dieser Sanierung nicht angetastet. Damit entstünden keine gesundheitlichen Gefahren, so Selbmann.

Eine Schadstoffsanierung ist im Erdgeschoss im Gange. Die dortige große Dehnfuge – sie durchzieht den Brechtbau der Länge nach – enthält leicht flüchtiges PCB. Polychlorierte Biphenyle stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und das Immunsystem zu beeinträchtigen. Die Fuge wird im Zuge der Bauarbeiten schadstoffsaniert. Der entsprechende Baubereich ist abgeschottet, die Abluft wird über eine Filteranlage gereinigt, bevor sie ins Freie geblasen wird.

Über eine Rundmail hatte das Bauamt die Mitarbeiter vorab über Art und Ablauf der Bauarbeiten informiert. Bis zu Semesterbeginn sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. an

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18.08.2016, 01:00 Uhr
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