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KREIS TÜBINGEN

Brändl, Haar und Kretschmer ziehen in die Landessynode ein

(tol). Eine Erhöhung der Wahlbeteiligung bei der evangelischen Kirchenwahl im Wahlbezirk Tübingen ist gegen den landeskirchlichen Trend zwar gelungen, jedoch nicht in dem von Dekanin Marie-Luise Kling-de Lazzer erhofften Ausmaß von fünf Prozentpunkten: Wie der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen mitteilt, gingen am Sonntag 24,9 Prozent zur Wahlurne, 2001 waren es 24,3 Prozent. Für den Wahlbezirk Tübingen ziehen Pfarrer Martin Brändl als Theologe sowie die beiden Laien Horst Haar und Harald Kretschmer in die Landessynode ein.

11.11.2007

Während die Ergebnisse der gleichzeitig durchgeführten Kirchengemeinderatswahlen teilweise erst am Montag vorliegen, stand das Ergebnis der Wahlen zur Landessynode am späten Sonntagabend fest: Demnach ist Horst Haar (57), Leiter des Diakonischen Werks Tübingen und Kandidat des konservativ-pietistischen Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“, wie schon vor sechs Jahren Stimmenkönig - diesmal mit 13.110 Stimmen.

Der ehemalige Chefarzt des Paul-Lechler-Krankenhauses Harald Kretschmer (67) bekam als Kandidat der Gruppierung „Offene Kirche“ 11.205 Stimmen. Beide werden so der 14. württembergischen evangelischen Landessynode angehören. Den Sprung in die Synode verpasst hat dagegen die Lehrerin Kathrin Messner (37) als Kandidatin der Gruppierung „Kirche für morgen“. Sie erhielt nur 8.914 Stimmen.

Unter den drei Kandidierenden für den einen Tübinger Theologen-Sitz in der Synode hat der Belsener Pfarrer Martin Brändl (47) als Kandidat der „Lebendigen Gemeinde“ mit 7.298 Stimmen das Rennen gemacht vor der Bodelshäuser Pfarrerin Monika Schnaitmann als Kandidatin der „Offenen Kirche“ mit 5.667 Stimmen. Auf Platz drei kam der Tübinger Studierendenpfarrer Thomas Hörnig (50), Kandidat von „Evangelium und Kirche“. Er erhielt 4.078 Stimmen.

Dekanin Marie-Luise Kling-de Lazzer war über die Wahlbeteiligung doch etwas enttäuscht: „Erfreulich ist für mich, dass in der Stadt Tübingen eine um fast drei Prozentpunkte höhere Wahlbeteiligung als 2001 erzielt werden konnte. Gegen den landeskirchlichen Trend konnten wir zwar auch im ganzen Bezirk eine geringe Erhöhung verzeichnen, haben aber unser Ziel von fünf Prozentpunkten mehr leider nicht erreicht", sagte sie.

Martin Brändl wertete seinen Erfolg als "überraschend deutliches Ergebnis" und als Indiz für seine gemeindenahe Arbeit, sagte er gegenüber dem TAGBLATT. Auch Horst Haar freute sich über den Doppel-Sieg seines Gesprächskreises und hofft auf Entlastung bei der Synodalarbeit durch den neuen Kollegen.

"Enttäuscht" ist Monika Schnaitmann über ihre Niederlage. Der eigentlich "angenehme Wahlkampf" sei vom Ergebnis her "unkalkulierbar" gewesen. Aber da sie in ihrer eigenen Gemeinde Bodelshausen ein "Superergebnis" erzielt und Harald Kretschmer so gut abgeschnitten habe, könne sie mit dem Synodal-Wahlergebnis "gut leben".

Kretschmer bedauerte, dass er nun nicht mit Schnaitmann in der Synode sitze, freut sich aber besonders auf die Zusammenarbeit mit Horst Haar. Ein beachtliches Ergebnis erzielte auch die junge Gruppierung "Kirche für morgen": Kathrin Messner holte 8.914 Stimmen - ihr Vorgänger Friedemann Stöffler vor sechs Jahren nur 3.795.

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11.11.2007, 12:00 Uhr
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