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Mobilitätsdienste

Bosch investiert in Carsharing

Der Stuttgarter Konzern sieht im vernetzten Fahren ein riesiges Wachstumspotential.

22.02.2018

Von IGOR STEINLE

Berlin. Bosch möchte sich vom reinen Automobilzulieferer zunehmend hin zum Anbieter von Mobilitäts-Dienstleistungen entwickeln. Im neu ins Leben gerufenen Geschäftsbereich „Connected Mobility Solutions“ sollen künftig mehr als 600 Mitarbeiter Angebote wie Carsharing und Mitfahrservices entwickeln, die auf einer Vernetzung der Fahrzeuge basieren. Das kündigte Bosch-Chef Volkmar Denner gestern auf der Fachmesse „Bosch Connected World“ in Berlin an.

Jüngster Neuzugang bei Bosch in diesem Bereich ist das US-Start-up-Unternehmen „SPLT“. Dabei handelt es sich um eine Plattform, auf der Unternehmen, Universitäten oder Stadtverwaltungen Fahrgemeinschaften für ihre Mitarbeiter per Algorithmus organisieren lassen können. 140?000 Nutzer in den USA, Mexiko und Deutschland greifen laut Denner auf den Service bereits zurück.

Mobilitäts-Dienstleistungen sind ein riesiger Wachstumsmarkt: Schon heute sind rund 1,5?Mio. Autos allein mit Software des Stuttgarter Zulieferers vernetzt. Bis zum Jahr 2025 sollen weltweit insgesamt mehr als 470 Mio. Fahrzeuge vernetzt werden und das Geschäft dann 140 Mrd.?EUR schwer sein.

Bosch tritt damit endgültig in Konkurrenz zu seinen Kunden wie Daimler (MyTaxi, Car2Go, Moovel), BMW (DriveNow) und der Taxi-Plattform Uber. Denner: „Wir streben ein zweistelliges Wachstum an.“ Igor Steinle

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Erstellt:
22. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2018, 06:00 Uhr

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