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Reutlinger Hochschule will die Rommelsbacher Immobilie ein paar Jahre lang nutzen

Bosch-Areal geht an die GWG

Mitte August schließt das Bosch-Werk in Rommelsbach. Die aus allen Nähten platzende Hochschule hat schon mal Interesse an Bürotrakt und Fabrikanlage bekundet. Wie gestern bekannt wurde, muss sie darüber mit der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWG) verhandeln.

22.07.2009
  • Bernd Ulrich Steinhilber

<strong> Reutlingen / Rommelsbach. </strong>Bis Mitte Juli hat GWG-Chef Karl-Heinz Walter mit dem Bosch-Konzern über das fünf Hektar große Rommelsbacher Areal verhandelt. Am 1. Januar 2011 geht es in den Besitz der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft über. Zu welchen Konditionen, wurde nicht bekannt. Darüber habe man Stillschweigen vereinbart. Was später einmal mit dem Grund und den Gebäuden geschieht, sei derzeit noch vollkommen offen sagte, Walter gestern im Gespräch mit dem SCHWÄBISCHEN TAGBLATT. Es gebe keinerlei Pläne – und schon gar kein konkretes Projekt.

Allerdings sei das fünf Hektar große zwischen Rommelsbach und Oferdingen gelegene Areal von hoher strategischer Bedeutung für den Wohnungsbau. Bei dem Ankauf, den Walter als „ein Gebot der Stunde“, bezeichnete, handele es sich zunächst einmal um „die Sicherung eines bedeutenden Geländes“. Es sei einfach zu wichtig, um es „dem freien Spiel der Marktkräfte zu überlassen“, zumal im Reutlinger Nordraum „der Nachfragedruck sehr hoch ist“. Was die GWG in den kommenden Jahren daraus mache, werde sich zeigen .

Zwischenlösung für die Forschung

Dass auch die Hochschule Interesse an der Nutzung der Gebäude habe, ist für Walter eine „brandneue Nachricht“. Eine Anfrage liege erst seit kurzem vor. Schon in den nächsten Tagen wolle er mit der Hochschulleitung darüber verhandeln. Die hat gestern bei einer Pressekonferenz das frei werdende Bosch-Areal als „Option“ ins Gespräch gebracht, mit der sie der Raumnot Herr werden könne. Alles in allem habe man einen Flächenbedarf von 10 000 Quadratmetern errechnet, sagte Vizepräsident Prof. Hendrik Brumme, die man aber möglichst auf dem Campus realisieren wolle. Die Rommelsbacher Bosch-Option könne nur ein Puffer sein.

Nötig sei dieser Puffer unter anderem, weil man für den doppelten Abiturientenjahrgang 2012 zusätzlich Platz schaffen müsse und ohnehin eine Ausweitung des Studienangebots vorgesehen habe. So werden allein auf der Basis der Studierendenzahlen von 2008 rund 4000 Quadratmeter mehr benötigt.

Weitere Studenten dürfte die Weiterbildungsstiftung Knowledge Foundation“ anziehen, weshalb Brumme in den nächsten drei bis fünf Jahren mit rund 1000 zusätzlichen Studierenden rechnet. Benötigt werden außerdem Flächen für neu geplante Forschungsprofessuren.

Alles noch ganz

am Anfang

Da käme Rommelsbach als Zwischenlösung gerade recht. Finanziert werden könne das Mietverhältnis, laut Präsident Prof. Peter Nieß, mit den 8500 Euro, die die Hochschule für jeden Neuanfänger vom Land erhalte, Mittel, die übrigens nicht zum Ankauf einer Immobilie verwendet werden dürfen.

Aber auch die Hochschule auf dem Hohbuch verfügt über keine konkreten Pläne zur Nutzung der Rommelsbacher Bosch-Immobilie. Brumme: „Da sind wir noch ganz am Anfang“. Möglicherweise aber könnte man in den Shedhallen die Forschung, in dem modernen Bürogebäude einen der neuen Studiengänge internationale Logistik oder internationaler Projektingenieur unterbringen.

Bosch-Areal geht an die GWG
Im August schließt das Bosch-Werk in Rommelsbach etwas früher als bisher vorgesehen. Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Reutlingen (GWG) hat die Immobilie Mitte Juli gekauft. Am 1. Januar 2011 geht sie in ihren Besitz über. Gestern hat sich die Hochschule als ein Mieter ins Gespräch gebracht. Sie benötigt rund 10 000 Quadratmeter an zusätzlicher Fläche. Bild: Herdin

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22.07.2009, 12:00 Uhr
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