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„Eine streitbare, eigenwillige, außergewöhnliche Persönlichkeit“

Boris Palmer überreichte Götz Adriani die Urkunde zur Ehrenbürgerwürde

Tübingen. Die Kunsthalle war voll wie einst bei den Eröffnungen der legendären Franzosen-Ausstellungen, die Dichte an lokaler Prominenz war hoch und der Oberbürgermeister hatte sich seine goldene Amtskette umgehängt: ein großer Rahmen für Götz Adriani (links), dem Boris Palmer an der Stätte seines 40-jährigen Wirkens die Urkunde über die Ehrenbürgerwürde aushändigte.

10.02.2012

Eine Ehrung, die Gegenstimmen im Gemeinderat erhalten hatte, und sowohl Boris Palmer wie auch Götz Adriani gingen souverän darauf ein. Boris Palmer zitierte nochmal so manches distanzierendes Adriani-Wort wie „Tübingen war mir immer wurst“.

Boris Palmer überreichte Götz Adriani die Urkunde zur Ehrenbürgerwürde

War es aber wohl doch nicht, vermutet Boris Palmer: „Er hatte auch das Angebot, Generaldirektor der Münchner Staatsgemäldesammlung zu werden – aber er blieb. Mein Verdacht: Es gibt so etwas wie eine geheime Liebe zu Tübingen.“

Und was die von Adriani eingeräumte Egomanie angeht: „Dies war genau die Voraussetzung für den großen Erfolg, dass man seinen eigenen Weg geht.“ Gewürdigt werde eine „streitbare, eigenwillige, außergewöhnliche Persönlichkeit“.

Götz Adriani ist Tübinger Ehrenbürger.

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© Vosseberg 02:26 min

Der Geehrte gab zu: „Ich habe es den Tübingern nicht immer leicht gemacht. Ich bin nicht ganz zu Unrecht als arrogant und unnahbar verschrien. Ich gehöre keinem Verein und keinem Zirkel an und habe niemals das Tanzbein in der Museumsgesellschaft geschwungen.“

Und doch: „Die Distanz schließt Sympathie nicht aus. Die Vorfahren haben hier studiert, hier war ich als Student verliebt, meine Mutter hat ihre letzten Jahre hier verbracht, hier wurde mir ein Höchstmaß an Freiheit und Unabhängigkeit zugestanden.“

Dann lenkte Adriani den Blick weg von sich: „Ich sehe die Würdigung als Anerkennung des Einsatzes im Ganzen. Ohne die Mitarbeiter wären die Erfolge nicht zustande gekommen.“

alb / Bild: Metz

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10.02.2012, 12:00 Uhr
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