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Bombe um Bombe: 70 Jahre Kampfmittelbeseitigungsdienst
Thomas Strobl. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw
Böblingen

Bombe um Bombe: 70 Jahre Kampfmittelbeseitigungsdienst

Verscharrte oder versenkte Patronen und Waffen der Nazis, Blindgänger der Alliierten - auch Jahrzehnte nach Kriegsende hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst alle Hände voll zu tun.

23.08.2016
  • dpa/lsw

Böblingen. Seit 70 Jahren sucht und vernichtet er das explosive Erbe des Zweiten Weltkriegs. Innenminister Thomas Strobl (CDU) stattet den Experten im Böblinger Wald heute einen Besuch ab und würdigt sie für ihren gefährlichen Job. Die Arbeiten sind häufig lebensgefährlich, seit Kriegsende wurden 13 Mitarbeiter tödlich verletzt - der letzte 1955. Nachdem sich direkt nach dem Krieg zunächst die Landkreise um die Beseitigung von Munition, Patronen und Waffen kümmern mussten, wurden laut Ministerium 1946 erstmals Fachleute zu Sprengkommandos zusammengezogen.

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23.08.2016, 18:33 Uhr | geändert: 23.08.2016, 18:20 Uhr
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