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Friedrichshafen

Bodensee: Lager mit Äpfeln leeren sich nach schlechter Ernte

Nach der schlechten Apfelernte im vergangenen Herbst leeren sich die Lager der Obstvermarkter.

24.02.2018

Von dpa/lsw

Äpfel hängen am Bodensee an einem Baum. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Friedrichshafen. Derzeit gebe es noch schätzungsweise 15 000 Tonnen, sagte Jürgen Nüssle von der Marketinggesellschaft Obst vom Bodensee. In den Vorjahren habe die Menge im Februar bei rund 60 000 Äpfeln gelegen. Betroffen seien vor allem die Sorten Jonagold und Elstar. Zuvor hatte der SWR über das Thema berichtet.

Später Frost mitten in der Blütezeit im April hatte im vergangenen Jahr vielen Apfelbauern im Südwesten die Ernte verdorben. Nach Angaben der Marketinggesellschaft liegt der Ernteertrag der Bodenseeregion 2017 mit 85 000 Tonnen Äpfeln auf dem niedrigsten Wert seit über 20 Jahren - allein im Vergleich zum Vorjahr bedeute das ein minus von 70 Prozent.

Durch die geringe Erntemenge werde es voraussichtlich ab Ende April oder Anfang Mai keine Äpfel mehr aus der Bodenseeregion geben, sagte Nüssle. Allerdings gebe es dann noch Äpfel aus anderen Regionen Deutschlands sowie aus Übersee. In einem Großbetrieb gebe es zudem Kurzarbeit als Folge der schlechten Ernte.

Die derzeitigen eisigen Temperaturen machten den Landwirten aber keine Sorge, sagte Nüssle weiter. «Die Bäume knospen erst ab März. Das kalte Wetter ist momentan sogar vorteilhaft, weil es das Wachstum am Baum bremst. Das führt zu einer späteren Blüte, was wiederum das Frostrisiko senkt.»

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Erstellt:
24. Februar 2018, 11:42 Uhr
Aktualisiert:
24. Februar 2018, 10:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2018, 10:50 Uhr

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