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Schießerei

Blutbad an College in Oregon

Die Stimme des Feuerwehrmanns zittert. Man hört Ray Schoufler an, dass er gerade etwas Schreckliches gesehen haben muss: blutende Studenten am Boden, Tote in Klassenzimmern, nackte Angst.

02.10.2015
  • DPA

Roseberg. Live soll er dem TV-Sender CNN nun am Telefon erklären, was genau sich am College in Roseburg gerade abgespielt hat. Doch Schouflers Stimme stockt, er muss Luft holen. Die Toten und Verletzten wühlen den Fire Marshal innerlich auf.

Von "mehreren Patienten in mehreren Unterrichtsräumen", spricht der Feuerwehrmann, der nicht im Detail erklären will, was der mutmaßliche Amoklauf am Umpqua Community College soeben hinterlassen hat. Von einem "gewaltigen Polizeiaufgebot" spricht er, er klingt verwirrt. "Sind Sie okay?", fragt die landesweit bekannte CNN-Moderatorin Brooke Baldwin schließlich. "Ja", sagt Schoufler - "hier ist gerade einfach eine ganze Menge los."

Dabei ist in Roseburg überhaupt nichts okay. Zehn Menschen sind Berichten zufolge tot, vielleicht sogar mehr, zwischen 20 und 25 sollen verletzt sein. Ein etwa 25-Jähriger soll das Blutbad angerichtet haben. Die 22 000 Einwohner zählende Gemeinde steht unter Schock, jeder kennt hier jeden.

Es ist gegen 10.30 Uhr morgens, als der Schütze einen Unterrichtsraum betritt und das Feuer eröffnet - mit einem "langen Gewehr", wie Zeugen berichten. 60 Sekunden lang habe sie Schüsse gehört, sagt Lorie Andrews, die gegenüber vom großen, auf 18 Gebäude verteilten Campus lebt. "Erst dachte ich, es ist Feuerwerk", sagt sie.

Kurz darauf folgt der so genannte Lockdown, das College wird komplett abgeriegelt. Ein Professor habe erst gedacht, es sei eine Übung, erzählt eine in Sicherheit gebrachte Studentin gegenüber CNN. Sie habe sich im Unterrichtsraum mit den anderen verschanzt.

Später teilt der Bezirks-Sheriff John Hanlin mit, dass der Täter tot sei. Polizisten hätten ihn in einem der Räume der Hochschule geortet und dann "neutralisiert".

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02.10.2015, 12:00 Uhr
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