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Umweltschutz und Nachhaltigkeit zählen

Bio-Produkte und Öko-Banken im Trend

Gute Geschäfte mit gutem Gewissen gewinnen für immer mehr Bundesbürger an Bedeutung. Davon profitieren der Handel mit Bio-Lebensmitteln, die Hersteller von Naturkosmetik aber auch die Öko-Banken.

19.10.2015
  • DPA

Düsseldorf Deutschlands Konsumenten legen beim Geldausgeben immer mehr Wert auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das zeigt ein Blick auf die Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel. Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen war der Biohandel im vergangenen Jahr das am stärkste wachsende Segment im deutschen Lebensmittelhandel.

Auch vegane und vegetarische Produkte boomen. Während sich der Lebensmittelhandel insgesamt mit einem Plus von gut 2 Prozent zufriedengeben musste, erzielten große Biohändler wie Alnatura oder Dennree laut Nielsen zweistellige Wachstumsraten.

Zudem setzen immer mehr Verbraucher auch bei der Körperpflege setzen auf Nachhaltigkeit. Nach einer aktuellen Marktuntersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stiegen die Umsätze mit Naturkosmetik um fast 11 Prozent. Vor allem für jüngere Verbraucher sei die "grüne" Kosmetik immer häufiger ein unverzichtbarer Begleiter im Alltag. Konsumenten bis Mitte Dreißig hätten ihren Ausgabenanteil in diesem Bereich seit 2009 nahezu verdoppelt, errechnete die GfK. Einzig das starke Wachstum der Naturkosmetik habe dem Körperpflegemarkt in diesem Jahr noch zu Wachstum verholfen.

Überdies wird für viele Verbraucher bei der Geldanlage ein gutes Gewissen immer wichtiger - selbst wenn dies auf Kosten der Rendite geht. Davon profitieren Banken, die Kundengelder nach sozialen und ökologischen Kriterien anlegen, wie die Bochumer GLS-Bank, die Umweltbank oder die Ehtik-Bank.

Deutschlands größte Alternativbank, die Bochumer GLS-Bank, fördert sowohl ökologische, als auch soziale Projekte. Ihr Geld fließt ebenso in Windkraftanalgen wie in Biobauernhöfe oder Pflegeheime. Mit diesem Konzept steigerte die Bank in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nach eigenen Angaben ihre Kundenzahl um 5,8 Prozent. Die Bilanzsumme des Geldinstituts überschritt erstmals die Grenze von 4 Mrd. EUR, ein Plus von fast 10 Prozent zum Jahresanfang.

Die Nürnberger Umweltbank, bei der der Ausbau regenerativer Energien und Umweltprojekte im Vordergrund stehen, steigerte ihr Geschäftsvolumen in der ersten Jahreshälfte um knapp 10 Prozent auf über 3 Mrd. EUR. Vergleichen mit Deutscher Bank oder Commerzbank sind die Alternativbanken nach wie vor Zwerge. Doch die Wachstumsraten zeigen, mit ihrem Angebot treffen sie bei immer mehr Bundesbürgern einen Nerv.

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19.10.2015, 12:00 Uhr
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