Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stuttgart

BW-Bildungsausgaben leicht über Bundesschnitt

Baden-Württemberg gibt für Schüler und Studenten im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich viel Geld aus.

11.09.2019

Von dpa/lsw

In einem Anatomie-Hörsaal verfolgen Medizin- und Zahnmedizinstudenten die Vorlesung. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archivbild

Berlin/Stuttgart. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Mittwoch in Berlin veröffentlich wurden. Sie beziehen sich auf das Jahr 2016. Demnach beliefen sich die Ausgaben pro Schüler und Student im Südwesten auf 9800 Euro pro Jahr. Der Bundesdurchschnitt lag bei 9700 Euro. Baden-Württemberg lag im Vergleich der Länder auf dem sechsten Platz - nach Hamburg (11 500 Euro), Berlin (11 200 Euro), Bayern (10 800 Euro), Thüringen (10 700 Euro) und Bremen (10 200 Euro). Es geht um finanzielle und personelle Ressourcen.

Zudem sind die Klassen (öffentliche und private Schulen zusammen betrachtet) in Baden-Württemberg kleiner als im Bundesdurchschnitt. Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 19,5 Schüler je Klasse in den Stufen eins bis vier (Primarbereich). Der Bundesdurchschnitt lag bei 20,9 Schülern. Kleiner als in Baden-Württemberg waren die Klassen in dem Jahr nur noch in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen mit durchschnittlich 18,6 beziehungsweise 18,9 Schülern. Ein ähnliches Bild gab es im Sekundarbereich, der in der Regel die Klassenstufen 5 bis 10 umfasst. Auch hier lag Baden-Württemberg mit durchschnittlich 23,4 Schülern unter dem Bundesdurchschnitt von 23,9 Schülern.

An den öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg waren die Klassen im Primarbereich sogar kleiner als an den privaten Schulen. Im Sekundarbereich I war es aber umgekehrt: Hier waren die Klassen an den privaten Schulen kleiner als an den öffentlichen Einrichtungen. Über die Zahlen berichtete auch das Statistische Landesamt.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte: „Die Zahlen zeigen, dass wir in Baden-Württemberg bei der Bildung auf dem richtigen Weg sind.“ Man könne davon ausgehen, dass die Bildungsausgaben in Baden-Württemberg seit 2016 weiter gestiegen seien. „Mit dem aktuellen Doppelhaushalt haben wir mehr Geld als jemals zuvor in die Bildung im Land investiert, Tendenz steigend.“ Bis 2016 hat Grün-Rot im Südwesten regiert, jetzt ist es eine grün-schwarze Regierung.

Zum Artikel

Erstellt:
11. September 2019, 12:25 Uhr
Aktualisiert:
11. September 2019, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. September 2019, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+