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FREUDENSTADT

Bilanz: Weniger Tote, mehr Unfälle

(tol). Einen drastischen Anstieg der Verkehrsunfälle im ersten Halbjahr 2007 gegenüber dem Vorjahres-Halbjahr registrierte die Polizeidirektion Freudenstadt. Zählte die Polizei in den ersten sechs Monaten 2006 noch 1.045 Unfälle, waren es bis Ende Juni 2007 bereits 1.247 Unfälle. Besonders die Zahl der Alkoholunfälle stieg drastisch an.

27.08.2007

Die Zahl der Unfälle mit schwerem Sachschaden stieg von 394 auf 462 (+ 17.3 Ptozent), die Zahl der Unfälle mit Personenschäden blieb dagegen fast konstant mit 191 im Vorjahr und 192 in diesem ersten Halbjahr. Die Anzahl der Unfälle, bei denen Menschen getötet wurden, ging von 7 auf 4 zurück. Unfälle mit schwer Verletzten stiegen auf 64 an (Vorjahr 52).

Die Zahl der Unfälle mit leicht Verletzten ging von 132 auf 124 zurück. Die Anzahl der Getöteten halbierte sich von 8 auf 4. Schwer verletzt wurden sowohl 2006 als auch im ersten Halbjahr dieses Jahres 66 Personen. Die Anzahl der leicht Verletzten ging von 223 auf 177 zurück.

Besonders auffallend für die Polizei war die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung. Wurden im ersten Halbjahr 2006 noch 28 Verkehrsunfälle registriert, waren es in diesem Jahr bereits 46 (plus 64 Prozent). Dabei wurden 7 Personen schwer verletzt (+ 5) und 15 (Vorjahr 11) leicht verletzt.

Eine Zunahme um 26,2 Prozent stellte die Polizei auch bei den motorisierten Zweirädern fest. Waren es im ersten Halbjahr 2006 noch 42 Unfälle, zählten die Beamten in diesem Jahr bereits 53. Die Zahl der getöteten Motorradfahrer stieg von 1 auf 3, die Zahl der schwer Verletzten von 12 auf 14 und die der leicht Verletzten von 19 auf 27.

Auch die Zahl der Unfallfluchten nahm um 15, 6 Prozent zu. Von den 281 Unfällen mit anschließender Flucht (Vorjahr 243) konnte die Polizei 110 (Vorjahr 87) klären. Blieben die Geschädigten im Vorjahr auf einem Schaden in Höhe von rund 180.000 Euro sitzen (Gesamtschaden der Unfallfluchten: 362.000 Euro), waren es in diesem Jahr 149.000 Euro (Gesamtschaden: 345.000 Euro).

Einzig bei den Lkw-Unfällen stellten die Beamten eine erfreuliche Entwicklung fest. Um 20 Prozent nahmen die Unfallzahlen in diesem Bereich ab. Wurden im ersten Halbjahr 2006 bei 92 Unfällen noch eine Person getötet, 10 schwer und 48 leicht verletzt, waren es in diesem Jahr bei 74 Unfällen nur 6 Schwer- und 3 Leichtverletzte.

Angesichts dieser Entwicklung kündigte der stellvertretende Leiter der Polizeidirektion Freudenstadt, Polizeioberrat Martin Zerrinius, verstärkte Alkoholkontrollen an. Er erhofft sich auch durch das Projekt „Schutzengel“ wieder einen deutlichen Rückgang der Alkoholunfälle. Die Entwicklung der Unfallzahlen ist auch mit einer Änderung der Unfallerfassung zu erklären. Seit Jahresbeginn müssen die Polizeidienststellen wieder Wildunfälle aufnehmen, dies schlägt allein mit 190 Fällen zu Buche.

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27.08.2007, 12:00 Uhr
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