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Kater-Forschung

Bier auf Wein, keine Schnapsidee

Und dann stellt sich die Frage aller Fragen, die nach dem Sinn, nach dem großen WARUM?

11.02.2019

Von Guido Bohsem

Foto: Boris Roessler/dpa

Warum nur dröhnt der Kopf, als ob das Gehirn zu groß für den Schädel wäre, warum ist der Mund so trocken, der Bauch so flau? Über Jahrhunderte kamen Verkaterte zur Überzeugung, es müsse die Kombination der alkoholischen Getränke gewesen sein, die das Unheil brachte.

Doch nun hat ein britisch-deutsches Team unerschrockener Wissenschaftler mit den „Bier auf Wein, das lass sein“-Weisheiten gebrochen. Unerbittlich ließen sie ihre Testpersonen Wein und Bier durcheinander saufen und verglichen deren Kater mit den Katern von Testpersonen, die nur Wein und nur Bier getrunken hatten. Nach ein paar Tagen mussten dieselben Leute wieder ran, um viel zu trinken, nur eben in anderer Zusammensetzung. Forschung kann verdammt hart sein. Das Ergebnis jedenfalls dokumentiert eindeutig: Der Spruch – übrigens auch in der „Wein auf Bier, das rat‘ ich dir“-Variante – ist Quatsch, Unsinn, Aberglaube, Hokuspokus.

Wie sich Kopf und Körper am Tag danach anfühlen, hängt vor allem von der Menge des Alkohols ab – sofern es um Weißwein und Bier geht. Rotwein und Bier wurde nicht getestet, Likör und Bier nicht, Schnaps und Portwein auch nicht. Wissenschaftler, es gibt noch viel zu tun! Und falls Probanden gesucht werden, ließen sich sicher auch noch ein paar Kandidaten finden. Oder?

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Erstellt:
11. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2019, 06:00 Uhr

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