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Kommentar

Bewertungsportale: Vergleich mit Tücken

Es geht kaum noch ohne: Wer eine Hotelübernachtung bucht, schaut in Bewertungsportalen, wie man sich dort bettet.

21.02.2018

Von MICHAEL GABEL

Berlin. Wer ins Restaurant geht, befragt vorher die Yelp-Sterne. Das Stöbern im Netz nach Kundenurteilen ist praktisch, aber es hat Tücken. Denn das Bild eines Produktes oder eines Dienstleisters, das im Netz entworfen wird, beruht selten auf fachlichen Kriterien.

Insofern ist es gut, dass der Bundesgerichtshof im Fall der Kölner Hautärztin klargestellt hat, dass das Bewertungsportal Jameda unsauber arbeitet, wenn es keine klare Trennlinie zwischen bezahlten Anzeigen und Kundenbewertungen zieht. Aber die Gefahr ist von grundsätzlicher Art: Wer will, kann die Einträge leicht manipulieren. Und auch das ehrlich gemeinte Urteil über einen Arzt hängt sehr davon ab, wie der Patient die Behandlung empfunden hat – und weniger davon, ob sie erfolgreich war.

Verbieten sollte man Bewertungsportale deshalb nicht. Doch sinnvoll wäre es, die subjektiven Eindrücke mit Testergebnissen etwa der Stiftung Warentest zu ergänzen – oder bei Ärzten der Weißen Liste der Bertelsmann Stiftung. So bekommt das Urteil mehr Substanz.

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Erstellt:
21. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2018, 06:00 Uhr

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