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Nächtlicher Einsatz in der Tübinger Südstadt

Bewaffneter Mann tobt im Drogenrausch durch Tübinger Mehrfamilienhaus

Nächtliche Aufregung in der Tübinger Südstadt: Ein Mann, der mit einem Schlagstock und einem Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge bewaffnet war, randalierte in der Nacht zum Donnerstag in einem Mehrfamilienhaus in der Memminger Straße.

05.04.2018

Von ST

Symbolbild: jgfoto - stock.adobe.com

Bewohner des Hauses hatten gegen 3.30 Uhr die Polizei alarmiert, nachdem der bewaffnete Mann laut schreiend und wild gestikulierend durch die Hausflure tobte. Vier Streifenwagenbesatzungen rückten daraufhin sofort an. Nach Polizeiangaben reagierte der 37-Jährige jedoch nicht auf die Ansprachen der Beamten, sondern ging in drohender Haltung auf die Polizisten zu. Um den Mann dazu zu bewegen, sein langes Messer und seinen Schlagstock abzulegen, setzten sie deshalb Pfefferspray gegen ihn ein. Erst danach gelang es den acht Einsatzkräften, den Randalierenden zu überwältigen und zu fesseln, wogegen er sich immer noch heftig zur Wehr setzte.

Die hinzugerufene Besatzung eines Rettungswagens behandelte anschließend seine Augenreizungen. Wie sich herausstellte, stand der 37-Jährige unter Drogeneinfluss. Welches Rauschmittel er eingenommen hatte, konnte die Polizei nicht sagen. Er war so außer sich, dass er zur intensivmedizinischen Überwachung in eine Klinik eingeliefert werden musste.

Ernstlich verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Auch zu Sachschäden kam es laut Polizeiangaben nicht. Der Tübinger wurde nun wegen Bedrohung angezeigt. Weil das Messer eine Klinge von über 12 Zentimetern Länge hat, droht ihm außerdem eine Strafe wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Erstellt:
5. April 2018, 14:38 Uhr
Aktualisiert:
5. April 2018, 14:38 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. April 2018, 14:38 Uhr

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