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Kommentar zur Forderung nach einem Pflegegeld

Bestehendes besser nutzen

Ohne pflegende Angehörige würde die Pflege in Deutschland zusammenbrechen. Da hat die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, zweifellos Recht. Sie sind die „Helden unseres Alltags“, wie sie Kanzlerin Angela Merkel lobt. Das wird ihnen gut tun. Doch Worte allein genügen nicht. Die Arbeit muss finanziell anerkannt werden.

16.07.2018

Von Dieter Keller

Bentele fordert ein „Pflegegeld“ analog zum Elterngeld für die Betreuung von Kleinkindern. Das klingt gut. Allerdings unterschlägt sie, dass die Pflegeversicherung schon eine Menge bietet, auch ein Pflegegeld. Der Fehler ist nur: Dies ist kleinteilig und unauffällig. Zudem landet es nicht immer direkt bei den Pflegenden.

Das Pflegegeld bekommt der Patient. Er muss es weitergeben. Doch es wäre logischer, das Geld direkt dem Pflegenden zu zahlen. Für Angehörige finanziert die Pflegekasse zudem unter anderem Rentenbeiträge sowie eine Vertretung während des Urlaubs.

Das alles sollte verstärkt bekannt gemacht und einfacher organisiert werden. Mehr Geld wäre immer schön, aber es muss finanziert werden. Gerade bei der Pflege gibt es viele Ideen, sodass die Beiträge schnell explodieren könnten.

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Erstellt:
16. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2018, 06:00 Uhr

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