Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Konzertsaal

Beschluss zum Saal steht noch aus

Der Kulturausschuss war sich uneinig, ob er einen Saal nur für Konzerte oder auch für anderes will.

07.07.2018

Von slo

Zum Grundsatzbeschluss zu einem Konzertsaal kam es im Kulturausschuss des Gemeinderats am Donnerstagabend nicht – den soll, da waren sich die Gremiumsmitglieder einig, der gesamte Gemeinderat fassen.

Auch die Stellungnahmen stellten die Fraktionen zurück. Trotzdem wurde in der Fragerunde eines deutlich: Die Stadträte sind sich nicht einig darüber, was sie überhaupt wollen. Einige folgten der Ersten Bürgermeisterin Christine Arbogast, die für einen reinen Konzertsaal plädierte, andere fanden, Tübingen brauche unbedingt ein Kongresszentrum, also einen Saal, der sowohl für Konzerte als auch für Kongresse taugt.

„Reden wirklich alle vom selben? Das scheint mir nicht der Fall zu sein“, stellte Arbogast schließlich fest. Um entscheiden zu können, was gebaut werden soll und auch, wie und von wem der Saal betrieben werden soll, möchte sie eine Projektstelle für ein Jahr. Die Mitarbeiterin auf dieser halben Stelle soll erarbeiten, welche Interessen an dem Saal bestehen, welche Nutzungen denkbar sind und auch, wie und von wem der Saal betrieben werden könnte.

Wichtig ist Arbogast, dass der verein „Ein Saal für Tübingen“ jetzt damit anfangen kann, Geld zu sammeln. Denn er soll sich mit 5 Millionen Euro an dem Bau beteiligen und „wenn man Geld eintreiben will, muss man den Leuten sagen können, wofür“.

Und auch, wo. Das aber ist bisher noch völlig offen. Die Verwaltung hält den Europaplatz für denkbar (entweder auf dem Gelände des ehemaligen Gesundheitsamtes oder auf dem Baufeld am Busbahnhof), das Grundstück neben dem Technischen Rathaus, auf dem noch die „Schindelstube“ steht und einen Neubau neben dem „Museum“ in der Wilhelmstraße.

Alle Standorte würden geprüft, sagte Arbogast. Gerlinde Strasdeit (Linke) wusste, dass es „Gespräche übers Neckarparkhaus“ gegeben habe und auch die Wöhrd-straße als Standort möglich sei. Arbogast bestätigte Gespräche, wollte sich aber weiter nicht dazu äußern. Sie lehnte auch den Vorschlag von Gotthilf Lorch (Linke) ab, die Wöhrdstraße ausdrücklich als möglichen Standort in der Vorlage zu nennen. „Die anderen Standorte werden auch nicht genannt.“slo

Zum Dossier:

Zum Artikel

Erstellt:
7. Juli 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Juli 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Juli 2018, 01:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+