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Kita-Kompromiss

Beschäftigte stimmen zu - Streik abgewendet

Der Konflikt zwischen Kommunen und Gewerkschaften über verbesserte Einkommen für Kita-Erzieherinnen ist zu Ende. Die Gewerkschaftsmitglieder stimmten dem Kompromiss für den Sozial- und Erziehungsdienst zu.

30.10.2015
  • DPA/TWO

Berlin Er tritt rückwirkend zum 1. Juli in Kraft. Weitere Streiks sind abgewendet.

Bei Verdi stimmten 57,2 Prozent der Mitglieder der Einigung zu. Bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gaben 72 Prozent ihre Zustimmung, beim Beamtenbund dbb 64 Prozent. Das relativ schwache Ergebnis bei Verdi kann als erneuter Hinweis gewertet werden, dass viele Mitglieder mit dem Kompromiss nicht zufrieden sind.

Verdi-Chef Frank Bsirkse hatte das Volumen auf im Schnitt 3,73 Prozent beziffert. Verbesserungen sind vor allem für jüngere Erzieherinnen und Sozialarbeiter vorgesehen. Vollzeitbeschäftigte bekommen zwischen 93 und 138 Euro mehr pro Monat. Sozialarbeiter erhalten zwischen 30 und 80 Euro mehr.

Kita-Streiks hatten sich im Frühjahr über Wochen hingezogen. Ein Schlichterspruch war im Sommer von der Verdi-Basis abgelehnt worden. Verhandelt wurde für 220 000 Beschäftigte. Es ging - losgelöst von den üblichen Entgeltrunden - um eine Aufwertung der Berufe. Reguläre Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen finden im Frühjahr 2016 statt - auch für den Sozial- und Erziehungsdienst.

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30.10.2015, 12:00 Uhr
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