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Stuttgart

Berufsschullehrer: Ministerium mit «kreativer Buchführung»

Der Berufsschullehrerverband (BLV) fordert für das kommende Schuljahr 445 zusätzliche Stellen und wirft dem Kultusministerium zugleich Luftbuchungen vor.

23.04.2018

Von dpa/lsw

Der Vorsitzende des Berufsschullehrverbandes (BLV) Baden-Württemberg, Herbert Huber. Foto: Lino Mirgeler/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Mit dieser Stellenzahl werde der bereits zu Schuljahresanfang eingeplante Ausfall von Pflichtunterricht von derzeit 1,8 Prozent beseitigt, sagte der BLV-Landeschef Herbert Huber am Montag in Stuttgart. Die Stellen müssten aber auch tatsächlich geschaffen werden.

Das Ministerium neige dazu, die Verlängerung befristeter Stellen oder der Stellen für die Flüchtlingsbeschulung als Zuwachs auszuweisen. Huber sprach von «kreativer Buchführung» des Ressorts von Ministerin Susanne Eisenmann (CDU), um den wahren Stellenbedarf zu verschleiern.

Bleibe es bei den Planungen des Ministeriums, drohten Unterrichtsausfälle. Darunter leiden nach Hubers Worten Schüler und Ausbildungsbetriebe gleichermaßen. «Wir könnten deutlich mehr Lehrkräfte einstellen, da es zahlreiche Gymnasiallehrer ohne Stellenangebot gibt.» Diese könnten auch von Lehrern mit beruflichen Profilfächern allgemeinbildende Unterrichtsverpflichtungen übernehmen.

An 309 öffentlichen beruflichen Schulen im Südwesten lernten im Schuljahr 2015/16 rund 360 000 junge Menschen. Sie werden laut BLV von 22 000 Lehrern unterrichtet.

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Erstellt:
23. April 2018, 13:50 Uhr
Aktualisiert:
23. April 2018, 13:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. April 2018, 13:10 Uhr

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