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Bericht: 400 Millionen Euro für Schließung des Akw Fessenheim
Blick auf das Atomkraftwerk in Fessenheim. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa
Paris/Fessenheim

Bericht: 400 Millionen Euro für Schließung des Akw Fessenheim

Die französische Regierung und der Energieversorger EDF haben sich einem Medienbericht zufolge auf die Höhe einer Entschädigung für die Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim geeinigt.

24.08.2016
  • dpa

Paris/Fessenheim. Insgesamt kassiere der Betreiber danach mindestens 400 Millionen Euro, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. In einem ersten Schritt sollen 100 Millionen Euro ausgezahlt werden. Die Regierung hatte AFP zufolge zunächst eine viel geringere Summe vorgeschlagen.

Die Grundzüge für die Einigung hatte EDF selbst bereits Ende Juli mitgeteilt. Danach soll die erste fixe Summe die Kosten decken, die mit der Stilllegung verbunden sind. Eine weitere, in der Höhe flexible Zahlung soll den Gewinnausfall des Unternehmens ausgleichen.

Fessenheim liegt an der Grenze zu Baden-Württemberg. Über die Sicherheit des ältesten noch laufenden Atomkraftwerks Frankreichs gibt es seit langem Streit. Ob und wann es geschlossen wird, ist unklar. Zuletzt war 2018 als Datum im Gespräch. Einer der beiden Reaktoren ist allerdings bereits seit Mitte Juni bis auf Weiteres außer Betrieb, weil die Atomaufsicht ein Prüfzertifikat ausgesetzt hatte.

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24.08.2016, 17:53 Uhr | geändert: 24.08.2016, 17:50 Uhr
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