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HEILBRONN

Belohnung auf 50.000 Euro erhöht - Noch keine heiße Spur

(tol). Insgesamt 50.000 Euro beträgt mittlerweile die Belohnung im Fall der ermordeten Polizeibeamtin aus Heilbronn. Die 22-Jährige wurde am 25. April durch einen Kopfschuss im Dienst getötet. Ihr Streifenpartner liegt seitdem ebenfalls aufgrund eines Kopfschusses im Koma (wir berichteten). Er wurde inzwischen operiert. Sein Zustand ist stabil aber immer noch kritisch.

30.04.2007

Bei der Sonderkommission „Parkplatz“ gingen bislang über 400 Hinweise ein. Die werden innerhalb der 45-köpfigen Soko in Dringlichkeitsstufen eingeteilt und dann von den einzelnen Trupps „abgearbeitet“. Eine wirklich „heiße Spur“ fehlt weiterhin, teilt die Polizei mit.

Die einzige Spur, die derzeit als Erfolg versprechend bezeichnet werden könnte ist die Aussage eines Zeugen, der kurz nach der Tat in der Sontheimer Straße bei der Sontheimer Brücke einen mit Blut verschmierten Unbekannten in ein Auto springen sah. Das Fahrzeug raste anschließend mit hoher Geschwindigkeit davon. Die Soko hofft immer noch, dass sich Zeugen melden, die den Unbekannten auch gesehen haben und ihn näher beschreiben können. Gesucht werden insbesondere eine Radfahrerin und eine Fußgängerin mit Kopftuch, die der laufende Mann fast umgerannt hätte.

Unter den vielen Hinweisen ist auch der eines Radioreporters. Er war am Spätnachmittag des Tattages an der Ecke Allee/Weinsberger Straße unterwegs, als er Gesprächsfetzen einer Unterhaltung zwischen einem Passanten und einem Lastwagenfahrer mitbekommen hatte. Dabei hatte der vermutlich italienische Staatsangehörige dem Autofahrer von Beobachtungen erzählt, die er im Zusammenhang mit der Bluttat gemacht haben will.

Nachdem der Reporter den Passanten angesprochen und aufgefordert hatte, die Polizei zu unterrichten, scheiterte dieses Unterfangen daran, dass das Handynetz zusammengebrochen war. Der Passant schilderte dem Reporter, was er gesehen hatte und ging anschließend davon.

Leider ist dem Reporter weder der Name noch die Adresse seines Gesprächspartners bekannt. Dieser Zeuge kann für die Ermittler sehr wichtig sein. Deshalb wird der unbekannte mutmaßliche Italiener gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 07131/104-2077 zu melden.

Nachdem Privatpersonen 15.000 Euro für die Belohnung gespendet haben, erhöhten die Deutsche Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund und die Gewerkschaft der Polizei diese Summe um jeweils 15.000 Euro. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter steuerte ebenfalls 1.000 Euro bei, die Staatsanwaltschaft Heilbronn erhöhte die Gesamtsumme mit weiteren 4.000 Euro auf nun insgesamt 50.000 Euro.

Mit dieser Belohnung im Rücken starten Staatsanwaltschaft und Polizei eine weitere Aktion. In deutsch, türkisch, russisch, albanisch und serbo-kroatisch werden Plakate und Flyer gefertigt, die in den nächsten Tagen verteilt werden. Soko-Leiter Frank Huber: „Wir hoffen, dass sich vielleicht jemand an eine Kleinigkeit erinnert, die er bislang als unwichtig erachtete“. Oft sei der kleinste Hinweis im Gesamten und zusammen mit anderen Hinweisen ein wichtiger Mosaikstein, der bei der Aufklärung eine gewichtige Rolle spielen könnte.

Hinweise werden weiterhin entgegengenommen unter der Telefonnummer 07131/104-2077. Die Hinweise können unter bestimmten Voraussetzungen auch vertraulich behandelt werden.

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30.04.2007, 12:00 Uhr
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