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Belle de Jour

Belle de Jour

Catherine Deneuve spielt in dem Klassiker eine Frau aus gehobenen Kreisen, die sich stundenweise in einem Edelbordell verdingt.

Belle de Jour

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Frankreich 1967

Regie: Luis Buñuel
Mit: Catherine Deneuve, Jean Sorel, Michel Piccoli

- ab 16 Jahren

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01.05.2017
  • Verleih

Inhalt: Severine, die mit ihrem Mann Pierre nicht intim werden kann, kompensiert ihre sexuelle Frustration mit masochistischen Phantasien. Die Neugier treibt sie in ein Bordell, wo sie - ohne das Pierre etwas ahnt - als „Schöne des Tages“ das dritte Mädchen wird, das für Madame Anaïs arbeitet. Indem sie die Bedürfnisse ihrer Kunden befriedigt, scheint sie zugleich ihren inneren Frieden gefunden zu haben. Doch das Arrangement kippt als Marcel, ein leicht aufbrausender Stammkunde, darauf besteht Severine für sich alleine zu haben.

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01.05.2017, 11:11 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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