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Detroit/Rüsselsheim

Bei Opel kommt die schwarze Null in Sichtweite

Der Autobauer Opel kommt auf seinem Weg zurück in die schwarzen Zahlen Schritt für Schritt voran. Trotz des Rückzugs aus Russland hat die GM-Europatochter ihre Verluste im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu halbiert, wie General Motors (GM) in Detroit berichtete.

22.10.2015
  • DPA

Detroit/Rüsselsheim Demnach sanken die operativen Verluste im GM-Europageschäft von Juli bis September von rund 400 Milo. Dollar im Vorjahr auf nun gut 230 Mio. Dollar (etwa 202 Mio. EUR). GM insgesamt verdiente im dritten Quartal unverändert 1,4 Mrd. Dollar (1,2 Mrd. EUR).

Die Entwicklung stärkte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann in seiner Zuversicht. "Auch im dritten Quartal haben wir unsere finanziellen Ziele erreicht - damit nun zum elften Mal in Folge", schrieb Neumann in einem Rundbrief an die Mitarbeiter. Er bestätigte gleichzeitig den Plan, 2016 in die Gewinnzone zurückzukehren: "Wir haben alle Trümpfe in unserer Hand, um dieses Ziel zu erreichen."

Insgesamt hat GM in Europa in den ersten neun Monaten noch Verluste von mehr als 500 Mio. Dollar angehäuft - halb so viel wie im Vorjahr, als die Schließung der Autofertigung in Bochum noch hohe Kosten verursachte. Zudem ist das Ergebnis in diesem Jahr stark vom Russland-Rückzug mit 350 Mio. Dollar (308,4 Mio. EUR) belastet. Ohne diesen Effekt läge der Fehlbetrag bei 160 Mio. Dollar (140,1 Mio. EUR).

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22.10.2015, 12:00 Uhr
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