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Bei Kuka bricht der Gewinn ein

04.08.2016
  • DPA

Augsburg. Niedrigere Umsätze und hohe Sonderkosten im Zuge der Übernahme durch den chinesischen Midea-Konzern haben dem Roboterbauer Kuka den Gewinn verhagelt. Im zweiten Quartal verdiente der Augsburger Technologiekonzern unter dem Strich nur noch knapp 10 Mio. EUR – zwei Drittel weniger als vor einem Jahr.

Der Umsatz sank um 7 Prozent auf 704 Mio. EUR , auch weil Kunden große Aufträge ins zweite Halbjahr verlagert hätten. Zudem sei der Preisdruck aus der Autoindustrie groß, erklärte der Kuka-Vorstand. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 62 Prozent auf 15 Mio. EUR ein. Aber operativ sei Kuka „voll im Plan“, versicherte Vorstandschef Till Reuter. Der Auftragseingang stieg im zweiten Quartal um 28 Prozent.

Einige größere Aufträge würden im zweiten Halbjahr ausgeführt, dann werde es umso besser laufen. „Wir wachsen stark in China“, sagte Reuter. Kuka mache dort wie im Vorjahr noch gut ein Viertel seiner Umsätze, aber die Bestellungen aus der Volksrepublik hätten im ersten Halbjahr um 40 Prozent zugelegt.

Er sei zuversichtlich, dass der Umsatz von 2,96 Mrd. EUR im Vorjahr auf über 3 Mrd. EUR steigen werde. Der Betriebsgewinn könnte nach 136 Mio. EUR im Vorjahr eine Größenordnung von 130 Mio. EUR erreichen.

Die Übernahme durch Midea kostet Kuka dieses Jahr 30 Mio. EUR für Beratung, Banken, Juristen, Marketing und für Bonusaktien für Mitarbeiter und Führungskräfte. Rund 21 Mio. EUR davon wurden im zweiten Quartal verbucht. Kuka gilt als eines der Vorzeigeunternehmen der deutschen Wirtschaft bei „Industrie 4.0“. Der chinesische Midea-Konzern halte jetzt mehr als 86 Prozent der Aktien, sagte Reuter. Für die Kuka-Aktionäre lief am gestrigen Mittwoch die Frist ab, ihre Aktien an Midea zu verkaufen. Die 12 600 Arbeitsplätze sollen bis 2023 sicher sein. „Kuka ist eine deutsche Firma“, sagte Reuter. Der starke Auftragseingang zeige, dass die Kunden auch den Zusagen zur Datensicherheit vertrauten.

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04.08.2016, 06:00 Uhr
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