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Sigmaringen

Behörde: Null-Toleranz-Strategie in Sigmaringen bewährt sich

Das im Frühjahr gestartete Sicherheitskonzept für die Flüchtlingsunterkunft in Sigmaringen hat sich nach Einschätzung der Behörden bewährt.

24.07.2018
  • dpa/lsw

Sigmaringen. Engmaschige Zutrittskontrollen, eine Videoüberwachung und eine Strategie der «Null Toleranz» auch mutmaßlich kleineren Vergehen gegenüber - wie etwa Beleidigungen - zeige Wirkung, sagte der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser laut einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung. 

Die Führung des zuständigen Polizeipräsidiums Konstanz habe diese Einschätzung kürzlich bei einem Gespräch in der Sigmaringer Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) geteilt. Tappeser verwies zugleich auf eine «enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz, Stadt Sigmaringen, dem Sicherheitsdienst, den Streetworkern sowie der LEA-Verwaltung». Dies ermögliche es, bei Problemfällen rasch und entschlossen zu handeln. 

Die LEA war wegen auffälliger Bewohner, die in Sigmaringen beispielsweise stahlen oder mit Drogen handelten, in die Schlagzeilen geraten. Der Bürgermeister hatte sich mit einem Hilferuf an das Innenministerium gewandt. Mit dem Sicherheitskonzept reagiere man «auf wenige "schwarze Schafe"», hieß es in der Mitteilung von Tappeser. «Dies sind wir auch der großen Mehrzahl der Flüchtlinge schuldig, die sich ja an unsere Regeln halten.»

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24.07.2018, 14:40 Uhr | geändert: 24.07.2018, 14:00 Uhr
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