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Neckartalbahn

Bedarf unterschätzt?

Das Bundesverkehrsministerium lehnt eine Elektrifizierung ab.

15.09.2017
  • ST

Die Frage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Chris Kühn war schlicht: „Unterstützt die Bundesregierung die Elektrifizierung der Neckartalbahn, und falls nicht, warum nicht?“ Die Antwort aus dem Bundesverkehrsministerium: „Die Neckartalbahn Heidelberg - Heilbronn ist bereits seit September 1972 elektrifiziert. Für eine Elektrifizierung der Oberen Neckarbahn Horb - Tübingen besteht nach dem Bewertungsergebnis für den Bundesverkehrswegeplan 2030 keine gesamtwirtschaftliche Rentabilität und damit kein verkehrlicher Bedarf.“

Kühn klagt: „Scheinbar hat die Bundesregierung nicht mitbekommen, dass es in Süddeutschland aufgrund des Rastatt-Desasters zu massiven Engpässen gekommen ist.“ Die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Freiburg über Donaueschingen und Rottweil nach Tübingen sei vom Land als Projekt in den Bundesverkehrswegeplan eingebracht worden, in der Erstbewertung aber ausgeschieden, da die Strecke nur für den Regionalverkehr und nicht für den Güterverkehr vorgesehen sei. Kühn: „Das ist eine krasse Fehleinschätzung.“ Denn die Strecke durch das Neckartal diene, neben der Gäubahn, als Ausweichstrecke. Durch den zeitgleichen Ausfall der Rheinschiene und der Gäubahn war es im Neckartal in den letzten Wochen zu einer sehr hohen Belastung durch Güterzüge gekommen. Nur durch eine Elektrifizierung der Neckartalbahn könne man laut Kühn eine funktionierende Ausweichstrecke sicherstellen und bei Einschränkungen der Hauptstrecken einen Kollaps des Bahnverkehrs in Richtung Schweiz und Italien vermeiden.

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15.09.2017, 01:00 Uhr
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