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Fußball Champions League

Bayer trauert verpassten Chancen nach

Gut gespielt und trotzdem verloren: Die Spieler von Bayer Leverkusen schieben nach der unglücklichen 1:2-Niederlage in Barcelona Frust.

01.10.2015
  • SID

Barcelona Manchmal ist ein 1:2 bitterer als ein 1:7. Statt 90 Minuten lang - wie vor dreieinhalb Jahren - war Bayer Leverkusen dem FC Barcelona diesmal nur 92 Sekunden lang nicht gewachsen. Dennoch fühlte Weltmeister Christoph Kramer nach dem 1:2 (1:0) in der Champions League gegen den Titelverteidiger die größtmögliche Leere.

"80 Minuten waren wir richtig froh, dann kamen zehn Scheiß-Minuten und am Ende bleibt nur Scheiße übrig", sagte der 24-Jährige nach der verschenkten Chance auf den Coup im Camp Nou. "Es klingt blöd, aber wir hätten hier nicht nur gewinnen können. Wir hätten gewinnen müssen."

In der Tat: So weit Bayer im März 2012 von einer Sensation entfernt war, so greifbar war sie diesmal. Und gerade deshalb war Torhüter Bernd Leno - einer von vier Verbliebenen der 1:7-Schmach - enttäuschter als damals. "Diese Niederlage tut noch mehr weh", betonte der 23-Jährige: "Damals haben wir hoch verloren, aber es war früh klar. Diesmal haben wir knapp verloren und es wurde spät entschieden. Deshalb ist die Enttäuschung noch größer." Nach dem Führungstor von Kyriakos Papadopoulos (22. Minute) hatte Bayer Barça im Griff. Und hätte mit ziemlicher Sicherheit gewonnen, wenn ausgerechnet Javier "Chicharito" Hernandez den Ball in der 50. Minute freistehend ins Tor statt in den katalanischen Nachthimmel gedroschen hätte.

"Dann wäre das Spiel aus gewesen", sagte nicht nur Kramer: "Wir haben schon den Unmut der Fans gemerkt, wir hätten noch mehr Luft gewonnen und hätten das Spiel wahrscheinlich gewonnen." Auch für Leno war "das der einzige Vorwurf, den man uns machen kann: Das wir dieses zweite Tor nicht machen". Es wäre ein Befreiungsschlag für Bayer gewesen. Seit Jahren eilt dem Team der Ruf nach, immer im entscheidenden Moment der großen Spiele zu scheitern.

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01.10.2015, 12:00 Uhr
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