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Stuttgart

Bauherren für 220 Wohungen gesucht

Die Stadt Stuttgart beginnt mit der Vermarktung des Olga-Areals. Anstelle der früheren Kinderklinik sollen 220 Wohnungen entstehen.

19.09.2014

Von EH

Stuttgart Nachdem das Olgahospital in sein neues Domizil beim Katharinenhospital gezogen ist, können jetzt die Weichen für das Olga-Areal im Stuttgarter Westen neu gestellt werden. Auf der rund 16 400 Quadratmeter großen Fläche soll ein urbanes Quartier mit Vorbildcharakter entstehen. 2011 wurde dafür ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben, das Siegerkonzept soll nun umgesetzt werden. Es sieht unterschiedliche Nutzungen, die Integration verschiedener Bevölkerungsschichten sowie kleinteilige Grundstücksparzellen vor. Darüber hinaus sollen innovative Mobilitäts-, Energie- und Infrastrukturkonzepte umgesetzt werden.

Das gesamte Areal ist in vier Baufelder unterteilt. Jedes erhält eine eigene Tiefgarage, außerdem sind eine Kindertagesstätte mit sechs Gruppen, ein 1200 Quadratmeter großer Einkaufsmarkt und ein Spielplatz direkt über diesem Geschäft vorgesehen. Insgesamt sind rund 220 neue Wohnungen vorgesehen - die eine Hälfte wird nach dem Stuttgarter Innenentwicklungsmodell (SIM) im geförderten Wohnungsbau errichtet, die andere Hälfte durch private Baugemeinschaften.

Noch in diesem Monat startet das Vergabeverfahren an potenzielle Bauherren. Dabei wird erstmals eine Konzeptvergabe realisiert: Beim Grundstücksverkauf entscheidet sich die Stadt nicht für den Höchstbietenden, sondern für das am besten passende Konzept des Bieters.

Das Verfahren wird für Bauträger mindestens sechs Monate dauern. Für sie stehen zwei Baufelder zur Verfügung. Das Baufeld vier und die südliche Teilfläche des Baufeldes drei werden im Investorenauswahlverfahren ausgeschrieben. Im Baufeld drei werden sowohl Wohnungen im geförderten Wohnungsbau als auch frei finanzierte Wohnungen entstehen. Der Investor soll neben dem eigenen Hochbauprojekt die gesamte Tiefgarage sowie den Innenhof für das Baufeld erstellen. Im Baufeld vier sind zudem Wohnungen im städtischen Förderprogramm Preiswertes Wohneigentum sowie ein Vollsortiment-Einkaufsmarkt vorgesehen, der das Quartier und seine Bewohner optimal versorgen soll.

Baugemeinschaften werden auf zwei Baufeldern zum Zuge kommen. Sie können dort insgesamt rund 100 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern bauen.

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Erstellt:
19. September 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
19. September 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. September 2014, 12:00 Uhr

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