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Bauernverband warnt vor «desaströser Preissituation»
Ein Landwirt pflügt einen Acker. Foto: Patrick Pleul/ZB dpa/lsw
Sigmaringen

Bauernverband warnt vor «desaströser Preissituation»

Baden-Württembergs Bauern haben abermals auf die nach ihrer Auffassung viel zu niedrigen Preise für Milch oder Fleisch aufmerksam gemacht.

23.03.2016
  • dpa/lsw

Sigmaringen. Die Lage von Bauernfamilien sei «äußerst angespannt», sagte der Vize-Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg, Horst Wenk, am Mittwoch in Sigmaringen. Die «desaströse Preissituation» müsse dringend enden. Wenk forderte steuerliche Erleichterungen sowie ein Ende des Russlandembargos, um heimische Agrarexporte anzukurbeln.

Der Verband hatte zu einem Gespräch mit Politikern wie dem Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiss (CDU) geladen, bei dem ein exemplarisches Frühstück mit Brot, Butter, Käse, Wurst und Eiern serviert wurde. Im Café würde das etwa 7,50 Euro pro Person kosten, wovon aber nur 1,20 Euro beim Bauern landeten. Das sei viel zu wenig - etwa das Doppelte sei nötig, damit eine typische Bauernfamilie davon leben und Investitionen tätigen könnte, so Wenk. Der Bauernverband vertritt nach eigenen Angaben 40 000 Landwirte im Südwesten.

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23.03.2016, 11:44 Uhr | geändert: 23.03.2016, 11:00 Uhr
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