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Schwechat

Basketballer vermeiden Blamage

Nach dem Zittersieg in Österreich wandte sich Chris Fleming erleichtert ab. Auch der Basketball-Bundestrainer benötigte ein paar Minuten, um sich von der Gruselvorstellung seines Teams zu erholen. Zwar gelang mit dem 61:59 (29:39) der zweite Erfolg in der Qualifikation für die EM 2017. Die Leistung der deutschen Auswahl war aber zu keiner Zeit der eines EM-Teilnehmers würdig.

05.09.2016
  • DPA

Schwechat. „Ein riesengroßes Lob geht an Österreich. Sie haben drei Viertel lang mehr Härte und Siegeswillen gezeigt“, begann Fleming nach der Partie sein Statement deshalb auch mit einem Kompliment an die Gastgeber. „Österreich hat heute super gespielt und uns anfangs total überrascht“, pflichtete Paul Zipser dem Bundestrainer bei.

Der NBA-Neuling von den Chicago Bulls fand wie das gesamte Team fast das komplette Spiel keine richtige Einstellung zu der für das EM-Ticket richtungsweisenden Begegnung. Hinten schluderig, vorne kopf- und ideenlos – fast hätte es für die deutsche Mannschaft die erste Pleite gegen die zweitklassigen Österreicher seit 1977 gegeben.

Doch wie schon in den beiden Partien während der Qualifikation zur EM 2015 vor zwei Jahren konnte die DBB-Auswahl eine Blamage im letzten Viertel noch abwenden. Weil den Österreichern die Kraft ausging, machte Deutschland insgesamt einen 16-Punkte-Rückstand noch wett und führt die Gruppe B nun mit zwei Siegen an. Am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es in Oberhausen gegen die Niederlande weiter, die am Samstag gegen Dänemark mit 90:72 gewann.

„Unser Durchsetzungsvermögen hat dann am Ende knapp gereicht“, bilanzierte Fleming. Seinen Unmut über die Leistung seiner Spieler konnte der Nationalcoach aber nicht verhehlen. „Das Team wächst sicher an solchen Spielen, aber ich hätte mir ein besseres Auftreten von Beginn an gewünscht“, sagte Fleming.Zipser hofft auf einen positiven Effekt. „Vielleicht haben wir mal so ein Spiel gebraucht, um als Team noch enger zusammenzuwachsen“, sagte der NBA-Rookie.

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05.09.2016, 06:00 Uhr
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